Aktuelles

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Die Türen werden geöffnet, der jährliche Infotag des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums findet statt. „Herzlich willkommen“ heißt es jetzt, Menschenmengen treffen in den verschiedenen Räumen, in denen man sich über einzelne Fächer oder Profile erkundigen kann, ein. Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler haben kleine Aufgaben wie Experimente in den Klassenräumen vorbereitet um Interesse in vielen zu wecken.

Alle Jahre wieder ... Nein, wir reden nicht vom Christkind, sondern von der Theateraufführung der Q2, welche jedes Jahr bei uns in der Aula stattfindet. Endlich ist der 18. Januar, kurz vor neunzehn Uhr und wir stehen an der Kasse um uns Karten zu kaufen, die 1,50€ kosten. Als wir in die Aula kommen ist es schon ziemlich voll. Es treffen nach und nach weitere Zuschauer ein. Man kann sich an einem Stand Getränke und Snacks kaufen. Hauptsächlich sind dort Schüler und Schülerinnen der Q2, auch ein paar aus der E-Phase und wir als die einzigen aus dem neunten Jahrgang anwesend.

Huchting. Er kämpfte in den 1960er-Jahren erfolgreich für eine neue Schulform in Bremen: das durchgängige Gymnasium mit Ganztagsbetrieb. Nun ist Günter Friedrichs, der ehemalige Leiter des Huchtinger Gymnasiums Delfter Straße, im Alter von 86 Jahren gestorben. Sein langjähriger Wegbegleiter und späterer Nachfolger als Schulleiter, Gerd Feller, spricht voller Hochachtung von Friedrichs: „Er hat sich sehr für seine Schüler und die Lehrer aus dem Kollegium eingesetzt, die mit ihren Problemen jederzeit zu ihm kommen konnten“, erinnert er sich. Feller lernte Friedrichs während seines Referendariats am Hermann-Böse-Gymnasium kennen und schätzen.

Vielleicht fragt ihr euch, was es mit dem berühmt-berüchtigten Projekt in Q1 auf sich hat. Wir wollen Licht ins Dunkel bringen. Die Schülerinnen und Schüler der Q1 müssen in ihrem Profil ein Projekt vorbereiten, das Leistungskurs und Grundkurs verbindet. Sie müssen einen der beiden Grundkurse in ihrem Profil aussuchen und diesen dann thematisch mit den Inhalten des Leistungskurses in Verbindung bringen. Im Deutsch-Profil könnte man zum Beispiel Deutsch mit Philosophie verbinden und zu dem Thema „Werbung“ einen Werbefilm drehen. Immer wird vom Lehrerteam das Oberthema vorgegeben und die Gruppen arbeiten zu einem von ihnen selbst überlegten Unterthema.

Am 19. Januar 2017 lädt das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ab 16:30 Uhr interessierte Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu seinem Informationstag ein. Es wird eine Vielzahl von spannenden Mitmachangeboten präsentiert. Außerdem gibt es Einblicke in Projekte und in das Schulleben. Auch wird in Vorträgen über den Übergang von Jahrgang 4 nach 5 sowie die Schwerpunkte und das Oberstufenangebot des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums informiert. Um 17:30 Uhr findet ein Informationsvortrag zum neuen Jahrgang 5 und um 19:00 Uhr zur gymnasialen Oberstufe statt.

Am Montag, den 19. Dezember fand das Weihnachtsturnier der Oberstufe in den Sportarten Badminton, Floorball, Streetball und Fußball. Wir waren live beim Fußballturnier dabei! Angekommen in der Halle nehmen die Schüler auf der Tribüne Platz. Schnell wird klar, am Fußballturnier werden nicht viele Mädchen teilnehmen. Letztendlich sind es nur vier. Während die Schüler sich umziehen oder sich warm machen, bereiten die Lehrer das Turnier vor.

Unser Schüler Lennart Hinz hat die Abiturprüfung 2016 als erfolgreichster männlicher Absolvent abgeschlossen und unglaubliche 884 von 900 möglichen Punkten erreicht. Für diese Leistung erhielt er am 11. November 2016 zusammen mit fünf weiteren Abiturienten sowie 13 Auszubildenden den begehrten Karl-Nix-Preis. Die Preisverleihung fand im Park Hotel statt

Eine überwältigende Lautstärke herrscht im Forum des A-Gebäudes, da heute am 6. Dezember 2016 der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen stattfindet. Wilde, kreischende und herumtobende Schülerinnen und Schüler laufen hin und her um kurz vor zwölf. Nun soll der Vorlesewettbewerb beginnen, deshalb bitten die Schülersprecher, die den Wettbewerb moderieren, alle Anwesenden darum sich hinzusetzen und halten eine kleine Eröffnungsrede. Sie erklären den Ablauf des Vorlesewettbewerbs ...

Der Q1 Informatik LK und GK, sowie der Informatik Kurs der E-Phase hatten heute einen Gast: Bente Greif hat 2015 bei uns Abitur gemacht und ist nun seit knapp eineinhalb Jahren als Dualer Student bei der Firma encoway. Er berichtete unseren Schülern vom Bewerbungsverfahren (seine Empfehlung: seid vorbereitet aber versucht nicht, euch beim Vorstellungsgespräch zu verstellen).

Finnlandaustausch - Im Sommer wird die Natur zum Besten Freund

 

 

Wilma und Jessica, zwei Schülerinnen unserer finnischen Partnerschule, dem Gymnasium Närpes, bereiten gerade ihre Präsentation vor, als wir uns nach der Pause zur Darstellendes-Spiel-Stunde in die Aula schleichen. Sie sind mit ihren beiden Lehrerinnen Jenny und Lilian und ihrer Schüleraustausch­gruppe von Mittwoch, den 23. November, bis Sonntag, den 27. November 2016, aus der 9500-Seelen-Gemeinde Närpes zu uns gereist, um sich das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, die Stadt Bremen und am  Abschlusstag Hamburg anzuschauen. Schon seit vielen Jahren findet dieser Austausch jetzt statt, wir berichteten. Ihren Vortrag über Finnland wollen wir zusammen mit dem Vorkurs erleben. Da beide Schüler­gruppen Deutsch lernen, fanden es die Lehrer sinnvoll, diese zueinander zu bringen. Wir beginnen vorerst mit einem kleinen Warming-Up-Spiel, das Vorkurs- und Aus­tausch­­­teilnehmende einander näher bringen soll. „Toaster-Mixer-Elefant“ sorgt für entspannte Stimmung, da viele die darzustellen­den Figuren verwechseln und sich am Ende springend im Kreis drehen. Auch bei der anschließenden Vorstellungsrunde wird es lustig, denn unsere Namen, Hobbys und Herkunftsländer sind allesamt unterschiedlich und deshalb manchmal schwierig szenisch zu zeigen. Vom Lesen über Fußball zum Shisha-Rauchen ist alles dabei! 

Den Vortrag unserer finnischen Gäste über ihr Heimatland, die Kultur und Sprache hören wir uns gemeinsam mit den Vorkursschülern an. Gesprochen wird dann doch mehr Denglisch als Deutsch, aber das ist kein Problem. So erfahren wir, dass unsere Partner zu einer schwedisch­sprachi­gen Minderheit gehören, die um 1300 nach Finnland eingewandert ist und nur 5,5% der Bevölkerung ausmacht. Dazu muss man wissen, dass Finnland vom 12. Jahrhundert bis 1809 politisch zu Schweden gehörte. Unsere Partner sprechen in einem Dialekt, der vergleichbar mit Schweizerdeutsch im Verhältnis zum Hochdeutschen ist.  Da Finnisch und Schwedisch jedoch sehr unterschiedlich sind, müssen sie Finnisch in der Schule als Fremdsprache lernen. Sie haben daher ab der 3. Klasse Finnisch und ab der 6. Klasse auch Englisch. 

Närpes liegt in der westfinnischen Landschaft Österbotten, 80 km südlich der Stadt Vaasa, an der Küste des Bottnischen Meerbusens. Auf einen Quadratkilometer kommen in Finnland nur 16 Menschen, verglichen mit Deutschland, das 225 Einwohner/km² hat, ist es also sehr dünn besiedelt. Obwohl Finnland fast genauso groß ist wie Deutschland, hat es nur ca. 5,5 Millionen Einwohner. Das Schulsystem ist durch die geringe Schülerzahl anders aufgebaut als unseres. Der sechsjährigen Grundschule folgt eine dreijährige Einheitsmittelschule, ein zehntes Mittelstufenjahr kann belegt werden. Danach ist der Übergang ans Gymnasium möglich. Oft sind die Klassen nur 15-25-Schüler-stark und es gibt in der Oberstufe des Gymnasiums Närpes nur zwei  Jahrgänge. Es gibt viele AGs wie Sport, Tanzen und Musik, zu denen auch Auftritte gehören. Als Fremdsprachen können Spanisch, Chinesisch, Russisch oder Deutsch gewählt werden.

Die Kultur ist ebenfalls anders. Viele finnische Familien haben ein sogenanntes Sommerhaus. Das ist wie eine eigene Ferienhütte, oft auf einer der unzähligen, kleinen Inseln gelegen, bei der man die Sommerwochenenden mit Beerensammeln, Grillabenden mit häufig selbst erlegtem Elch und Fotografieren verbringt. Oft gibt es keinen Stromanschluss, aber das ist nicht schlimm: Die vielen Seen und Inseln machen die Natur zum besten Freund. Abends kommt ein Besuch im Närpes-Open-Air Drehtheater in Frage. Die kleine,  runde Zuschauertribüne mitten im Wald ist um 360° drehbar. Um sie herum können Autos fahren, Pferde reiten oder Menschen rennen. Man sitzt als Zuschauer sozusagen mitten im Stück, das ist in den kurzen Nächten des Sommers ein echtes Ereignis.

Wanderarbeiter gibt es natürlich auch, viele sind aus dem Balkan, aber auch aus Vietnam und Thailand eingereist, um in einem der riesigen Gewächshäuser der Gemeinde Närpes zu arbeiten. Diese haben Tradi­tion im Anbau von Tomaten und Gurken, der etwa 70% der gesamten finnischen Tomaten- und ein Drittel der inländischen Gurkenzucht ausmacht. Außerdem ist die Metallindustrie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In dieser Hinsicht ist der finnische Markt von Europa abhängig.

Wir klatschen laut, als Jenny Lindberg, die finnische Leiterin des Austauschprojektes, das letzte Wort gesprochen hat. Dann müssen wir uns auch schon in unseren Unterricht verab­schie­den. Am Sonntag wird es dann für „unsere“ Finnen nach fünf aufregenden Tagen wieder nach Hause gehen - in das stille Land, in dem doch eine andere Sprache gesprochen wird, als wir dachten.

 

von Nele, Judith und Leonie

WP –Kurs „Schülerzeitung

9.Jahrgang

Die Philosophie-Fraktion unserer Schule folgt zum 6. Mal dem weltweiten Aufruf der UNESCO und veranstaltet, wie viele andere Schulen in Deutschland auch, ein kleines Projekt, das vom Schulverein unserer Schule gesponsert wird. Wir sind schon aufgeregt, was jetzt passieren wird. Da kommt Herr Rehbein mit seinen Kursen, den siebten Klassen und den Oberstufenkursen. Knapp 250 Schüler und Schülerinnen haben zum heutigen Thema „Miteinander leben“ etwas vorbereitet und strömen jetzt auf den Schulhof.

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