Wieder einmal neigt sich das Schuljahr dem Ende zu und die Ferien stehen vor der sprichwörtlichen Tür. Doch wenn wir alle wieder aus den Ferien zurückkommen, wird sich einiges verändert haben. Es wird uns nämlich jemand verlassen:

 

Frau Büsing

 

 

 

10 Jahre lang arbeitete sie hier an unserer Schule. Sowohl als Lehrerin als auch als Mittelstufenleiterin war sie tätig. Besonders gefielen ihr Ausflüge, Klassenfahrten und größere Projekte, bei denen man die Schüler und Schülerinnen in ganz anderen Situationen kennenlernen konnte. Das erklärt auch, warum sie der Meinung ist, dass unsere Schule ein Gymnasium mit Herz ist. „Die Menschen beziehungsweise Schüler und Schülerinnen werden bei uns nicht nach Noten behandelt, sondern nach ihrer Art und Weise.“ Genau deswegen sei sie auf diese Schule stolz.

 

 

 

Der Grund für ihren Arbeitsplatzwechsel ist also nicht unsere Schule, sondern das allgemeine Zusammenarbeiten in Bremen zwischen Schule und Politik. Aber auch das private Leben spielte dabei eine Rolle: „Ich fühle mich wie eine unrenovierte Wohnung, die mal eine Erneuerung braucht“. Die Entscheidung fiel ihr zwar schwer, aber sie hofft, dass es die richtige ist.

 

 

 

Auf der neuen Schule, der KGS in Stuhr / Brinkum, werde sie aber auch einiges vermissen: Unter anderem ihren Schulweg mit dem Fahrrad, die Zusammenarbeit mit Frau Graf und Frau Giesa und allgemein der Arbeit mit der Schulleitung. Aber auch Kleinigkeiten wie Geschichten jüngerer Schüler und Schülerinnen, mit denen sie auf der anderen Schule weniger in Kontakt sein wird, werde sie vermissen. Natürlich gebe es auch einige gute positive Gründe. Sie freue sich auf das Unterrichten, was jetzt mehr werde, und dass sie weniger mit Sorgen und Problemen zu kämpfen haben werde.

 

 

 

Da Frau Graf ihre Freundin ist und langjährige Co-Klassenlehrerin war, haben wir sie nach ihrer Sicht der Situation gefragt. Sie sagte, sie sei todtraurig und total unglücklich darüber. Ihr habe alles an der Arbeit mit Frau Büsing gefallen, deshalb falle ihr der Abschied so schwer.

 

 

 

Natürlich haben wir auch einige Kolleg*innen von Frau Büsing gefragt, in welchen Worten sie sie beschreiben würden. Neben den Standardantworten wie freundlich, kreativ und immer ein Ohr für Kollegen, wurden auch ein paar sehr interessante Begriffe genannt. Hier ist eine Auswahl der Besten:

 

 

 

Querdenkerin, extrem kreativ, Krisenmanagerin, schlagfertig, Feuerwehr, humorvoll,

 

Powerfrau, selbstironisch, worterfinderisch und furchtlos!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tessa, Jannik und Luca

 

WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

 

 

 

 

 Am letzten Schultag des Schuljahres 2017/18 wurden gleich mehrere Kolleg*innen verabschiedet.

 

Frau Ruberg und Frau Elias haben ihr Referendariat bei uns beendet und haben jeweils eine Stelle in Niedersachsen angenommen. Herr Galetzka war ein Jahr abgeordnet und geht nun wieder nach Vegesack. Frau Büsing wird ab dem kommenden Schuljahr eine Leitungsfunktion in Stuhr übernehmen und Herr Lübke geht als kommissarische Leitung an die Oberschule am Leibnizplatz.

 

 Wir wünschen alles Gute für die neuen Aufgaben!

 

 

 Allen Schüler*innen wünschen wir schöne Sommerferien!

 

 

Am 07. Juni 2018 fand der 4. Methodentag dieses Schuljahres statt.

„Oh nein, müssen wir so etwas Unnötiges wieder machen? Ich habe mich noch nicht einmal vom letzten Methodentag erholt.“ Oder: „Na endlich mal wieder ein Methodentag! Kein regulärer Unterricht und keine Benotung.“ So oder so ähnlich könnten die Reaktionen dazu aussehen.

 

 Was ist der Methodentag?

Der Methodentag findet vom 5. Jahrgang bis zur Q1 viermal jährlich statt.

An diesen Tagen werden ganztägig bestimmte Themen unterrichtet. Solche Themen können beispielsweise verschiedene Kompetenzen wie Lesetechniken und Zeitplanung sein. Aber auch an die Berufsorientierung wird an den Methodentagen gedacht. Die Themen werden nach einem festen Plan unterrichtet.

 Dieser Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Methodentag des 9. Jahrgangs.

 

Der Methodentag im 9. Jahrgang

Hat man vor, später einem Beruf nachzugehen, so kommt man kaum daran vorbei, sich mit Bewerbungen zu beschäftigen. Die Schüler des 9. Jahrgangs lernten an diesem Tag einen bestimmten Teil der Bewerbung näher kennen – das Bewerbungsgespräch. Das ist der dritte Methodentag zum Thema Berufsorientierung im 9. Jahrgang

 In einem Bewerbungsgespräch wird der/die Bewerber*in auf fachliche Qualifikationen und soziale Kompetenzen geprüft. Das Gespräch soll zeigen, ob der/die Bewerber*in die Anforderungen des Unternehmens erfüllt und sich gut integrieren kann. Das Unternehmen achtet sehr genau darauf, denn eine Ausbildung kostet viel Zeit und Geld.

 Die Schüler*innen lernten, was sie als Bewerber*innen zu tun haben. Ihnen wurde u.a. gezeigt, wie sie sich in diesen Situationen verhalten, was sie vorbereiten und worauf sie besonders achten sollten. Eine sorgfältige Auswahl der Kleidung, die sie zum Bewerbungsgespräch tragen, ist hierbei nicht unwichtig. Sie sollte seriös, aber nicht zu distanziert wirken und zur beruflichen Situation passen. Einige Schüler*innen nahmen es sehr ernst und zogen sich für den Tag außerordentlich schick an.

 Ablauf des Tages

Erstmal besprach die gesamte Klasse die wichtigsten Verhaltensregeln während eines Bewerbungsgesprächs, von Dingen die man auf keinen Fall tun sollte, bis zu dringend empfohlenen Tipps

Danach arbeiteten Schüler*innen in Gruppen - zu für das Bewerbungsgespräch relevanten - Themen und tauschten sich im Anschluss mit anderen Gruppen aus.

 Das war der theoretische Teil, der praktische Teil sollte jedoch genauso begutachtet werden. Aus jeder Gruppe spielte ein*e Schüler*in in einem improvisierten Bewerbungsgespräch die/den Bewerber*in. Die übrigen Gruppenmitglieder füllten währenddessen einen Beobachtungsbogen aus. Sie sollten bewerten, wie sich ihr*e Mitschüler*in im Bewerbungsgespräch anstellt. Die Lehrkraft, die in diesem Gespräch den/die Personalchef*in spielt, macht es ihm nämlich alles andere als leicht. Durch gezielte Fragen versucht er/sie den/die Bewerber*in unter Druck zu setzen und mögliche Widersprüche aufzudecken – eben wie in einem echten Bewerbungsgespräch.

 Zum Schluss gab es dann noch für jeden eine Checkliste mit Punkten, die man im Vorfeld des Bewerbungsgesprächs beachten sollte.

 Irgendeinen Beruf möchte wohl jede*r Schüler*in später einmal nachgehen. Zumindest würde der Aufenthalt in einem Gymnasium sonst nicht sehr viel Sinn machen. Daher ist es sehr hilfreich, dass Bewerbungstrainings in der Schule durchgeführt werden. Fraglich bleibt nur, wieso dieser Methodentag nicht vor dem Schülerpraktikum stattgefunden hat (auch wenn Praktikumsbewerbungen nicht so streng bewertet werden).

 

 

 

Passend zum derzeitigen Wetter findet am kommenden Donnerstag das "Sommerkonzert" in diesem Jahr statt. In der Aula werden Schüler*innen unserer Schule ihre einstudierten Stücke präsentieren sowie die Musiklehrerband spielen.

 

Wir wünschen viel Spaß!

 

 

Unser Standort in Bremen

Sekretariat der Mittelstufe

Andrea Meier

Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Marion Hiller

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: 0421 361-16470
Fax: 0421 361-16709
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Zum Seitenanfang