Frankreichaustausch

  • Ende September letzten Jahres hieß es noch «Bienvenue à Saint-Jean-de-Monts».Jetzt sind die Franzosen zu uns nach Bremen gekommen. Ein halbes Jahr ist es nun her, dass einige unserer Schüler*innen von ihren französischen Austauschpartner*innen zurückkehrten. Nun konnten sich die inzwischen zu Freunden gewordenen endlich wiedersehen.

    Am Dienstag, den 03.April kamen die Schüler*innen aus Westfrankreich nach einer 17-stündigen Busfahrt erschöpft in Bremen an. Sie wurden an der Schule freundlich von den Familien in Empfang genommen. Am Abend hatten sie gerade noch die Kraft, ihre Betten zu beziehen – dann fielen sie in einen tiefen Schlaf.

    Am nächsten Tag mussten sie früh aus dem Bett, um mit in die Schule zu kommen. Nach Schulschluss ging es weiter mit einer Rallye. Gemeinsam starten deutsche und französische Schüler*innen um 15:30 Uhr am Roland Center mit der Rallye zur Erkundung des Stadtteils. Im Burger King ließen sie den gemeinsamen Tag dann ausklingen.

    Am Donnerstag fuhren alle zusammen um 8.30 Uhr nach Hamburg. Auch dort fand eine Stadtrallye statt, auf die sich die Franzosen sehr freuten. Diese Art der Stadterkundung machte allen Spaß. Nach freier Zeit in Hamburg besuchten sie auf der Rückfahrt das Klimahaus in Bremerhaven, was die Franzosen total überraschte. Abends, als sie alle erschöpft waren, verbrachten die Austauschschüler *innen Zeit mit ihren Gastfamilien.

    Am Freitag gingen einige am Abend in die Waterfront – Shoppen ist eben international. Bereits am darauffolgenden Samstag fand die Abschlussfeier statt, die vor allem die Franzosen sehr genossen. Am letzten gemeinsamen Tag stand ein Ausflug über die Osterwiese an, bevor am Montag der Aufbruch nahte. Die französischen Schüler*innen waren ziemlich traurig und verabschiedeten sich in der Schule von den Lehrer*innen und den anderen Schüler*innen. Am Abend packten sie ihre Sachen und machten sich startklar. Um 20 Uhr sollte der Bus an der Schule starten, doch daraus wurde 22 Uhr. Der Abschiedsschmerz war groß und es flossen Tränen.

    Die Franzosen sind den deutschen Schüler*innen sehr ans Herz gewachsen…

    Doch dann war es soweit, sie fuhren los...es war aber nicht die letzte Verabschiedung. Es gab nämlich einen Autounfall und der Bus musste halten. Die Franzosen verabschiedeten sich wieder... nach einiger Zeit fuhren sie wieder los. Dieses Mal für immer.

    Zum Schluss fragten wir einen am Austausch beteiligten Schüler, ob es für ihn persönlich gut war oder eher blöd. Daraufhin antwortete er, dass er es grundsätzlich sehr gut fand. Nicht so gefallen hat ihm, dass er sich nicht sehr viel mit den Franzosen unterhalten konnte. Seine Sprachkenntnisse reichten dafür nicht aus, andersherum sei es ähnlich gewesen. So traurig er über den Abschied gewesen sei, so froh sei er jedoch auch gewesen, als er wieder seine Privatsphäre gehabt habe.

  • „Ich hab die Autotür aufgemacht und sie machte wusch!“ Als es so windig war, dass Autotüren flogen und der Regen sogar nach Atlantik schmeckte, machten 24 Schüler*innen der Französischkurse aus unserem 8. und 9. Jahrgang einen erlebnisreichen Schüleraustausch. Dieses, ausnahmsweise bescheidene, Wetter herrschte genau in der Austauschzeit vom 23.09. - 02.10.19 im Örtchen St. Jean de Monts direkt an der Atlantikküste, ca. 1 Stunde von Nantes und ca. 4 Stunden entfernt von Paris. Schon letztes Jahr ging der Austausch nach St. Jean de Monts an dieselbe Schule.

    Nach 18 Stunden Busfahrt erreichten die Schüler*innen am Dienstagnachmittag ihre Partnerschule, wo die Franzosen sie schon erwartungsvoll erwarteten. Typisch französisch wurden alle mit Küsschen-rechts, Küsschen-links begrüßt. Nach dem Kennenlernen ging es dann zu den Gastfamilien. Mit mehr oder weniger französischem Abendessen und viel französischer Sprache startete die Zeit in Frankreich.

    In den nächsten Tagen gab es ein volles und tolles Programm u.a. mit Ausflügen nach Nantes, zur schönen Insel Noirmoutier, zu Salzwiesen und einer Kanutour. Zwischendurch wurden natürlich einige Crepes, Macarons und Baguettes gegessen. „Baguettes, immer Baguettes!“, bestätigte eine Teilnehmerin des Austauschs.

    Natürlich verbrachten die Schüler*innen auch einige Stunden in der Schule, in der sie u.a. mit ihren „corres“ (Austauschpartnern) ein Projekt zum Thema 'Nachhaltigkeit' machten.

    Am Wochenende hatten die Schüler*innen Freizeit mit ihren Gastfamilien und haben unterschiedlichste Dinge unternommen, wie einen Tag am Strand verbracht, einen Ausflug in den 'Puidu fou' unternommen oder sich untereinander getroffen.

    Nach einer sehr gelungenen Woche am Atlantik mussten sich alle schweren Herzens mit dem ein oder anderen Tränchen am Dienstagabend verabschieden. 16 Stunden später kamen sie mit grandiosen Französischkenntnissen am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium an.

    Die Zeit im sehr gastfreundlichen Frankreich mit viel Essen, fast keinen Ampeln, dafür aber unendlich vielen Kreisverkehren wird sicherlich bei allen in guter Erinnerung bleiben!

    Ein „grand merci“ an Frau Baumbach und Frau Melcher, die den Schüler*innen diese schöne und unvergessliche Zeit ermöglicht haben. Und natürlich auch an den 'Ehrenmartin', den Busfahrer, der sie die ganze Woche durch Frankreich gefahren hat. „Wir alle freuten uns immer sehr auf die Busfahrten!“, waren sich die Schüler*innen einig.

     

     

    Leonie, Finja, Mieke und Jana

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

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    Vom 23.9.-2.10. haben wir mit 23 Schülern und dem Lehrerteam aus Frau Melcher und Frau Baumbach das wunderschöne Frankreich besucht. Ziel unserer siebzehnstündigen Busfahrt war das collège in Saint Jean de Monts, 60km südlich von Nantes an der Atlantikküste in der Vendée. Dort warteten unsere Austauschschüler bereits bei der Ankunft auf uns.

    Wir haben eine großartige Woche mit einem Besuch der Stadt Nantes verbracht, fuhren Kanu zwischen den Salzwiesen und lernten, wie man in der Region nachhaltig Salz und Mehl herstellt. Natürlich durften da leckere crêpes au caramel beurre salé, also Crêpes mit Salzbutterkaramell, nicht fehlen.

     

    Wir freuen uns riesig auf den Gegenbesuch der Franzosen im März, um ihnen dann unsere schöne Region zu zeigen.

     

     

     

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