Humboldt-Kurier

  • 2018-05: Sport, der sie am Leben hält

    Man muss sich schämen, dass du zur Familie gehörst“. Dies sagte Hella Zamponis Bruder Eduard eines Abends, nachdem er seine kleine Schwester beim Schwimmen gesehen hatte.

    Sie erzählte, dass dieses Erlebnis das schlimmste ihres langen Lebens sei.

     

    Sie habe die Jungen in ihrer Jugend häufig beneidet, da es den Mädchen nicht erlaubt war, am Schwimmtraining teilzunehmen. Davon ließ sie sich nicht aufhalten und brachte sich das Schwimmen selber bei. Diese Entscheidung veränderte ihr Leben. Von diesem Zeitpunkt an engagierte sie sich in vielen Vereinen. Anfangs sei es der Bremer – Schwimm - Verein gewesen, darauf folgte der SV Weser, wo sie am 24. Februar 1985 zum Ehrenmitglied wurde. Später wechselte sie zum TuS Huchting, in dem sie am 10. März 2016 ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Die begabte Schwimmerin wurde später zu einer Trainerin und Betreuerin, die zahlreiche Gruppen geleitet hat. Meistens bestanden diese aus Kindern ab sechs Jahren.

     

    Neben diesen Tätigkeiten arbeitete sie im Katasteramt als Karten- und Stadtplan-Zeichnerin. Während ihrer späteren Berufslaufbahn wurde sie zur Amtsinspektorin befördert. Dies sei eines der wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben gewesen, wie sie uns erzählte. Ein weiteres wichtiges Erlebnis sei die Flugreise auf Einladung ihres Sohnes in die Schweiz gewesen, wo dieser als Geschäftsführer der Refugium-Hotels tätig gewesen ist.

     

    Heute beschäftigt sich die fast 92jährige Frau mit dem Schreiben ihrer eigenen Biografie. Sie gibt immer noch Training und schwimmt bis zum jetzigen Zeitpunkt sogar noch selbst um sich fit und gesund zu halten. Sie sagte uns außerdem, dass sie täglich mit dem Fahrrad unterwegs sei, wie zum Beispiel um zu ihrer Parzelle zu gelangen.

     

    Auf die Frage, was sie in ihrem Leben noch erleben möchte, reagierte sie mit einem Lachen und meinte, dass es in ihrem Leben nichts mehr zu erleben gäbe. Ihr Wunsch jedoch sei, einfach so weitermachen zu können, wie sie es gerade tue. Der Jugend allerdings müsse sie noch sagen, dass Bewegung sehr wichtig sei.

     

    Sie legte uns nahe, dass wir den Text mit folgender, von ihr persönlich verfassten Aussage beenden sollten:

     

    Zu den besten und schönsten Dingen zählt: Das Vertrauensverhältnis mit dem sportlichen Leiter der Schwimmabteilung Tobias Bader, entstanden durch die Zusammenarbeit in der Schwimmabteilung des TuS Huchting und die Freundschaft zu Frau Snichotta, bei der ich Klavierunterricht habe und die die Mutter einer Schwimmerin ist.“

     

     

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  • 2018-05: Wo Vögel zwitschern

    Ich sitze hier, in den grünen Gräsern und die wärmenden Sonnenstrahlen, die auf meinen Arm scheinen, der frische, blumig duftende Wind, der durch die Gräser und Blätter rauscht, auch das Zwitschern der Vögel, die sich auf den Bäumen und den Büschen ihre Nester für die warme Zeit des Jahres vorbereiten, zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.

    Wenn ich darüber nachdenke, dass hier an diesem Ort rund 83 bekannte Tierarten leben, ist dies fast nicht vorstellbar. So viel Leben, Arbeit, aber ebenso Planung und Organisation steckt hier hinter.

    Man vergisst oft, wie viel Aufwand hier hineingesteckt wurde. Die Tiere erwecken die Wiesen, Wälder, Teiche und Bäche zum Leben und machen sie besonders, denn es gibt sie nirgendwo noch einmal in derselben Form. Die Menschen, die täglich ihre Zeit hier einsetzten und mit gemeinsamen Kräften diesen Park aufgebaut haben und immer noch in Stand halten.

    Sicher stellt sich nun die Frage, um welchen Ort es sich handelt. Es ist der „Park links der Weser“, der seit 1976 in der Leitung des „Park links der Weser e.V.“ ist.

     Seit dem 12. Jahrhundert wurde das tidebeeinflusste Marschland durch eine Anlage von Gräben und Deichen landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Das heutige Gebiet ist jedoch eher durch Wiesen, Wälder, Gräben, Teiche und Flachwasserzonen geprägt, was wir unter anderem den Mitgliedern des Vereins zu verdanken haben.

    In den Jahren von 1976-1979 fand, so wie der Verein sie nennt, die „Ersten Großen Pflanzungen“ statt. Im Herbst 1976 wurden von Hermann Königstedt ein Aufruf gestartet. Er rief zu der Bepflanzung des Grollander Deiches auf, und das ohne eine Genehmigung der Behörde. Er wollte nicht mehr warten, was dazu führte, dass ein paar Stunden später zu seinem Erstaunen zahlreiche Helfer kamen. Von Großeltern bis zu ihren Enkeln hatten sich alle die Zeit genommen, um ihn und seine Kollegen dabei zu unterstützen. Von den rund 20.000 DM, die durch Spenden eingesammelt wurden, hatte man genügend Bäume und Büsche kaufen können, die dann mit vollem Eifer gepflanzt wurden.

    Nach dieser Aktion folgten noch viele weitere, die bis zu dem heutigen Ergebnis führen. 1982/1983 kam durch die Verlegung von Kabeln von Wardamm nach Huchting die Möglichkeit auf, einen ersten Weg im Park zu errichten. Neben den vielen Feldwegen, die auf natürlichem Wege entstanden waren, war dies nämlich der erste Weg, der geplant durch die Wiesen verlief.

    All diese Bemühungen, die immer wieder aufgenommen wurden, führten dazu, dass der „Park links der Weser“ zu einem Ort wurde, der für naturfreudige Menschen jedes Alters attraktiv für Treffen und Spaziergänge wurde. 

     

    Beispielsweise ist der Kindergarten "He du da" seit dem Jahr 2013 mit einer naturorientierten Kindergruppe mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren montags bis freitags im Naturschutzgebiet und lässt sich auch nicht vom Wetter abschrecken, denn diese Art der Erziehung soll die Naturerfahrung als auch die Gesundheit fördern.

     

     

     

     

     

    Seit dem Jahr 2010 werden jährlich viele Ausflüge und Touren durch den Park organisiert. Jeden 1. Freitag im September wird eine Fledermausbeobachtug geplant. Im Mai bis August finden viele Konzerte, Radtouren und gemeinschaftliche Spaziergänge statt, die den Verein des Parks unterstützen.

     

     

    Doch auch schon vor unserer Zeit war das Gebiet nicht unbesiedelt. Da der „Hohe Horst“ in Kirchhuchting wie eine sandige Kuppe von einer Größe von 300 mal 500 Metern über dem restlichen Gebiet ragt, ist er schon immer ein schützender Ort vor Überschwemmungen gewesen. Dies wurde deutlich, als zwischen 2013 und 2015 eine Ausgrabung unter Leitung von Gerson H. Jeute nach über 40 Jahren wieder aufgenommen werden konnten. Teile, die auf die früheren Römer zurückweisen, wurden gefunden. Darunter auch ein Teil eines Zierblechs, welches wahrscheinlich ein römisches Schmuckkästchen verschönert hat.

     

     

    Die Römische Siedlung soll allerding nur auf der Osthälfte Platz genommen haben, denn dort weisen mehrere Pfostenstandspuren, Abfallgruben und Spuren von einfachen Wasserschöpflöchern darauf hin, dass an diesem Ort in der weiten Vergangenheit des 1. bis 3. Jahrhunderts eine Handwerks- und Produktionsstelle zu finden war.

     

    Heute wird allerdings schon geplant, was in der Zukunft mit dem „Park links der Weser“ passieren wird und wie er sich in den nächsten Jahren, wenn nicht gleich Jahrzehnten, entwickeln soll.

     

     

    Der Schatzmeister Oene Hellmig, die Parkverwalterin Kristen Köster, die Sekretärin Dagmar Hellmig, der Vorsitzende Heinrich Welke und sein Vertreter Horst Meyer wollen sich in der nah liegenden Zukunft um die Pflege und den Ausbau des Parks kümmern und sich mehr dafür einsetzen. Sie sind und werden für die Mäharbeiten, Gehölz- und Gewässerpflege, für die Ausbesserung und Sanierung des Wegenetzes als auch für die Beseitigung des Mülls, der im Park leider immer wieder hinterlassen wird, zuständig sein. Doch auch neue Ideen und Einfälle haben sie sich vorgenommen zu realisieren.

    Als Vorbild haben sie den Park in England, der seit dem 18. Jahrhundert schon existiert, vor Augen gesetzt. Die Idee für dieses Projekt hatte damals William Shenstone erdacht und er schaffte es ebenfalls, wie man es an dem heutigen Ergebnis erkennen kann, dies durchzusetzen.

    Das Ziel ist die landwirtschaftliche Nutzung der Landflächen mit den regionaltypischen Pflanzen als auch mit einem Ort zum verbringen seiner Freizeit miteinander zu verbinden und so einen Platz in Huchting zu erschaffen, der einzigartig ist.

    Regionaltypische Pflanzen, wie beispielweise die Sumpfdotterblume oder auch die Schwanenblume, aber auch zahlreiche Tierarten, wie der Grasfrosch oder die Nachtigall, passen sich an diese Bedingungen an, sodass ein Gleichgewicht entsteht.

     

      

     

    Vor allem soll viel Arbeit in die Erhaltung des Parks gesteckt werden, denn durch die Vergrößerung und Modernisierung der umliegenden Wohngebiete als auch die Neuerbauung von Straßen könnte diese gefährdet werden.

     

    Ich hoffe, dass der Park seine Pläne und Vorhaben durchführen kann und ich weiter hin hier an diesem wunderschönen Ort meine Zeit verbringen kann, wo ich den Geruch des Grases riechen kann. Wo ich die Tiere beobachten kann, wie sie ihre Jungen versorgen, wie sie sich in der Sonne wärmen und wie sie genauso wie ich die Ruhe und den Frieden genießen.

     

     

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  • 2018-09: Das AvH bekommt Besuch

    Die Oberstufe unserer Schule wird über ihre Zukunft informiert!

    Am Mittwoch, den 19.09.2018, fand eine Veranstaltung mit dem Thema Berufsorientierung in der Aula statt. Es kamen vier Wirtschaftsjunioren aus unterschiedlichen Bereichen. Die Wirtschaftsjunioren Maren Stein, Karina Pulke, Phillip Reinemann und Jan-Christian Karsten erläuterten die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Abitur, wie z.B. direkter Arbeitseinstieg, Studium und Praktika.

    Zu Beginn sprachen sie über das Auslandsjahr. Sie erklärten, dass man im Auslandsjahr über einen festgelegten Zeitraum in ein anderes Land verreist, um die Schule dort weiterzuführen oder einen Job auszuüben. Bei dem Format „Work and Travel“ hingegen sei kein fester Rückflugtermin festgelegt. Dort gehe es darum, einen Job im Ausland anzunehmen (z.B. Kellner*in), um so eine gewisse Summe an Lebensunterhalt zu verdienen für den Aufenthalt im jeweiligen Land. Als dritten Aspekt stellten sie das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) vor, welches seit der Abschaffung des Wehrdienstes (2011) bekannt ist.

    Im Anschluss veranschaulichten die Wirtschaftsjunioren das Duale Studium. Hier werden die Ausbildung und das Studium gleichzeitig gemeistert. Sie erläuterten die Vorteile sowie die Nachteile des Dualen Studiums. Die Zeiteinsparung, das kleine Ausbildungsgehalt und keine lange Umstellung zählen deutlich zu den Vorteilen, während die Doppelbelastung und der Mangel der Freizeit große Nachteile sind.

    Sie erörterten ebenfalls die Vor- und Nachteile der Ausbildung sowie des direkten Arbeitseinstieges.

    Der Vortrag endete mit wertvollen Tipps zu Bewerbungen – wichtig sei, welchen Eindruck man hinterlassen wolle.

     

     

    Canel, Christina, Morsal und Honia

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

  • 2018-09: Das AvH holt zwei Pokale!

    Vom Mittwoch, den 22.08.2018 bis Freitag, den 24.08.2018 fand der diesjährige Bremen-Global-Championship – Wettbewerb mit dem Thema „Planet Wasser“ im Sportgarten statt. In Bremen nahmen 16 Klassen aus unterschiedlichen Schulen teil. Aus dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium waren die Klassen 9b und 9c vertreten. Jede Klasse bekam vor den Sommerferien ein Land zugeteilt, zu dem sie ein Projekt anfertigen und dies an die Organisatoren abschicken sollte. Während die Klasse 9b sich mit Spanien beschäftigte, konzentrierte sich die Klasse 9c auf Usbekistan.

    Im Sportgarten war ein Fußballturnier, welches nach Streetsoccer-Regeln gespielt wurde, Teil des Wettbewerbes. Jede Klasse hatte eine geschlechtergemischte Mannschaft, je zwei Mädchen und vier Jungs bildeten ein Team. Da es einen Fairnesspokal zu gewinnen gab, mussten die Mannschaften dies auch bei ihrer Spielweise berücksichtigen. Die Fairnesspunkte verteilten die gegnerischen Mannschaften am Ende des Spiels.

    Der Wettbewerb bestand zudem aus verschiedenen Stationen, welche man mit Wissen und Teamarbeit erledigen musste. Die Stationen hatten viel mit Wasser bzw. dem Sparen von Wasser zu tun. Am Freitag, dem Finaltag, fand die Siegerehrung statt. Dort wurden auch die besten Fußballspieler verkündet: Aus unserer Schule waren David und Colin aus der 9b dabei. Zu gewinnen gab es drei Pokale und verschiedene Ausflüge wie beispielsweise ein Besuch ins Kino.

    Der Fairnesspokal ging an das Land Usbekistan, also unsere 9c, da sie sehr rücksichtsvoll und fair gespielt haben. Das Land Israel gewann das Fußballturnier und holte sich den Fußballpokal (9g, Oberschule an der Lehmhorster Straße). Und der Gesamtsieger des Bremen Global Championships 2018 wurde das Land Spanien und damit die Klasse 9b unserer Schule! Sie überzeugte an den Stationen und erreichte beim Fußball den 2.Platz.

     Am Ende der Veranstaltung wurde eine Choreographie aufgeführt, welche von Schülerinnen der teilnehmenden Klassen an den Qualifikationstagen geprobt wurde. 

    Die 9b und 9c unserer Schule fanden den Bremen Global Championship sehr unterhaltsam und haben sich dort mehrheitlich sehr wohl gefühlt.

     

     

    Canel, Christina, Morsal und Honia

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

     

  • 2018-09: Startschuss für das Projekt der Q-Phase

    Am Dienstag, den 04.09.2018, fand der diesjährige Projekttag unserer Q1 statt. Dieser Tag ist der offizielle Start für das unter Schüler*innen als „P5“ bekannte Projekt der Q-Phase, welches Bestandteil des Abiturs ist und im Januar 2019 abgeschlossen wird.

    Wie jedes Jahr wurden von den Lehrer*innen Oberthemen in den verschiedenen Profilen festgelegt. Dazu können die Schüler*innen in Gruppen eigene Unterthemen aussuchen, zu denen sie ein Produkt erarbeiten. Produkte können z.B. Filme, Theateraufführungen, Modelle oder Facharbeiten sein. Ein wesentlicher Aspekt des Projekts ist die fächerübergreifende Thematik. Wir durften am Projekttag das Englischprofil, betreut von Herrn Kausche, besuchen. Dort lautet das Oberthema “Social individual challenges of the 21st centuary“.In diesem Profil können die Schüler*innen ihren Leistungskurs Englisch mit den Grundkursen Darstellendes Spiel oder Politik kombinieren, da diese beiden Fächer zum Englischprofil gehören.

    Im Januar präsentieren dann die einzelnen Gruppen ihr Produkt und müssen anschließend in einem Prüfungsgespräch das Thema, das Produkt und den Entstehungsprozess erläutern. Auf diese Weise können die Lehrer*innen sehen, ob sich alle Schüler*innen der Gruppe intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Auch wenn man als Gruppe zusammen präsentiert, wird jede*r Schüler*in einzeln bewertet.

    Dadurch, dass das Projekt eine Verbesserung der eigenen Abiturnote ermöglicht, sind die Schüler*innen jedes Jahr sehr motiviert und mit viel Konzentration bei der Arbeit.

     

     

    Aline und Sina

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

  • 2018-10: Fotoaktion am AvH, WP-Kurs „Schülerzeitung“ Jg.9

    Wenn man älter ist und sich seine Klassenfotos anschaut, kann man sich immer wieder an die Schulzeit erinnern.
    Auch dieses Jahr besuchte der Fotograf unsere Schule vom 26. bis zum 30.10.
    Der Theaterraum wurde in ein Fotoatelier verwandelt. Allen Klassen von Jahrgang 5 bis einschließlich Q2 wurde ein Termin zugewiesen, zu dem sie als Klasse gemeinsam sowie auch einzeln fotografiert wurden.

    Es wurden Klassenbilder, Spaßbilder und Einzelbilder in unterschiedlichen Positionen geschossen. Auf dem Klassenfoto wurden die Schüler*innen nach Größe hingestellt und zusätzlich hielt der Klassenlehrer ein Schild hoch, worauf der Name der Klasse stand. Für jede*n Schüler*in wurden vor einem weißen Hintergrund Portrait- und Bewerbungsbilder sowie weitere Fotos gemacht.
    Das Besondere in diesem Jahr war, dass man Freunde- und Geschwisterbilder machen konnte. Zu diesen Bildern gab es zusätzlich Konfetti und Requisiten dazu.

    Am Ende erhielt jede*r einen persönlichen Zugangscode, um die Bilder später online zu sehen und bei Gefallen auch zu bestellen.

     

    Melissa, Lila ,Pink, Rosa

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2018-10: Gesang in den Ohren der Kinder

    Als am 25.10.2018 zum zweiten Mal in Folge die klaren Stimmen der Opernsänger durch die Aula des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums schallen, hören die Kinder aus den Jahrgängen 5-7 und aus umliegenden Grundschulen aufmerksam zu. Besonders gefällt ihnen, dass sie während des Stückes als Statisten einbezogen werden.

    In dem Stück ,,Cherubino mischt sich ein oder die Sache mit der Liebe“, einer Kinderoper von Wolfgang Amadeus Mozart, geht es um einen Mann, der von der Liebe nichts versteht. Er ist eifersüchtig auf seinen besten Freund, der wegen seiner Liebe zu seiner Freundin keine Aufmerksamkeit mehr für Cherubino hat. Deshalb bringt dieser mit einem Zauber die Beziehung und vieles mehr durcheinander.

    Zu sehen, was Cherubino mit diesem Zauber alles anrichtet, hat den Kindern großen Spaß bereitet. Es lohnt sich diese Oper anzuschauen, denn kein Zauberspruch auf dieser Welt kann eine wahre Liebe besiegen.

     

    Alina und Sina

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

  • 2018-11: Alle Jahre wieder… Elternsprechtag am AvH

    Für viele Eltern ist der Elternsprechtag eine gute Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben, was das schulische Verhalten ihrer Kinder angeht. Bei vielen Schüler*innen löst der Elternsprechtag jedoch kein gutes Gefühl aus, denn manchmal führen die Gespräche mit den Lehrkräften zu Konsequenzen zu Hause.

    Der Elternsprechtag an unserer Schule ist gut durchdacht und wird von Frau Giesa sauber organisiert. Bei der Organisation stehen die Lehrkräfte im Vordergrund: Sie müssen alle Termine selbst organisieren. Wenn eine Lehrkraft eine Präferenz zu einem gewissen Raum hat, kann dieser Wunsch auch geäußert werden. Die Klassenlehrkräfte bekommen Elternbriefe, die sie anschließend an die Schüler*innen austeilen. Die Schüler*innen haben die Aufgabe, ihre Eltern nach einem Tag und einem Zeitraum zu fragen und zu klären, mit welchen Lehrkräften sie sprechen wollen. Nachdem die Eltern diese Informationen in den Brief eingetragen haben, fragen die Schüler*innen bei den gewünschten Lehrkräften nach, ob der gewünschte Termin möglich ist.

    Von Frau Giesa erfuhren wird, dass der Elternsprechtag traditionell am Buß- und Bettag statfindet, weil dieser Tag früher ein Feiertag gewesen sei. Außerdem sei November der richtige Zeitpunkt, da die ersten Klassenarbeiten geschrieben seien und die Eltern jetzt noch nachhelfen könnten, damit das Halbjahreszeugnis positiv ausfällt.

    Wir haben 60 Schüler*innen befragt, ob sie ein gutes oder eher ein schlechtes Gefühl empfinden, wenn ihre Eltern die Lehrkräfte am Elternsprechtag aufsuchen. 66% der befragten Schüler*innen sagten, dass sie eher ein schlechtes Gefühl hätten und 34% sehen dem Elternsprechtag mit einem guten Gefühl entgegen. Auf unsere Frage, welche Konsequenzen sie erwarteten, wenn sie schlechte Noten schrieben, antworteten die befragten Schüler*innen Videospiel-Verbot, Handy-Verbot und Hausarrest. Wir fragten nach, mit welchem Gefühl die Schüler*innen auf ihre Eltern warten und erfuhren, dass einige ein beklemmendes Gefühl haben, während andere uns erzählten, dass sie gar keine Bedenken hätten.

    Bei einem der Termine wirkte der Raum aufgeräumt und die Tafel war sauber. Es kam uns nicht vor wie ein Sprechtermin, so wie wir uns ihn vorstellten, sondern es war eine schöne Atmosphäre. Als wir daraufhin einige Eltern befragten, wie der Besuch gewesen sei, meinten sie, dass die Räume ein entspanntes Gefühl gaben, aufgeräumt waren und bei den meisten etwas auf dem Tisch stand (z.B. Bonbons, Orangen oder etwas Süßes). Die Raumfindung im C-Gebäude war erschwert. Zum Teil gab es Sackgassen in den Gängen. Laut den Eltern waren die Toiletten schmutzig - solche Toiletten sollte man Schüler*innen nicht zur Verfügung stellen.

    Die Eltern berichteten uns, dass sie aufgeregt und angespannt zum Elternsprechtag gekommen seien und nach den Gesprächen entspannter gewesen seien.

     

    Eren, Lennart und Mohamad

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

     

  • 2018-11: Die Nacht der Zahlen

     

     

    Die Mitternachtsstunde schlägt und die Köpfe der Kinder sind voller Zahlen. Sie lösen begeistert die Aufgaben und haben Spaß am Rechnen.

    18 Uhr! Es ist soweit. Über 50 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 versammeln sich am 23.11.2018 an unserem Gymnasium, um zum ersten Mal an der Langen Nacht der Mathematik teilzunehmen. Ursprünglich kommt die Idee von einem Mathelehrer aus Schleswig-Holstein, doch sie verbreitete sich wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland.

    Die Hauptleitung der Veranstaltung hat Frau Janning übernommen, doch auch viele andere Lehrer*innen sind vor Ort.

    Die Zeit von 18.00 bis 23.30 Uhr wird in zwei Phasen aufgeteilt, die in der Schule absolviert werden, während die 3. Phase von den Schüler*innen alleine zu Hause erarbeitet werden muss. Pro Phase müssen die Schüler*innen 10 Aufgaben bewältigen, die von Zeit zu Zeit anspruchsvoller werden. Nach den einzelnen Phasen werden die Aufgaben verglichen und online gestellt. Doch bis dahin ist es teilweise ein recht mühsamer Weg, da sich die Aufgaben als ziemlich knifflig entpuppen. Wie gut, dass sich einige Elternteile dazu bereit erklärt haben, an diesem Abend mitzuhelfen. Dank ihnen waren die Tische im Forum bis oben hin mit Verpflegung gefüllt, wo sich die Schüler*innen und betreuende Lehrkräfte immer mal wieder stärken und neue Energie tanken konnten.

    Es ist erstaunlich, zu welchen Leistungen die Schüler*innen am späten Abend noch in der Lage sind, um zum Beispiel eine Aufgabe wie diese zu lösen:

    Aufgabe 1.2: Schulbus

    In Geometrie-Dorf steigen heute 25 Personen in den Bus mit 66 Sitzplätzen nach Algebra-Dorf ein. Bei dieser Fahrt sind Stehplätze verboten. Beim ersten Halt steigen 16 Passagiere aus und 22 ein.

    Beim zweiten Halt steigen 28 aus und 31 neue Personen ein. Bei der dritten Bushaltestelle steigen 21 aus und 8 ein.

    Wie viele Passagiere sitzen im Bus höchstens vor dem Eintreffen in Geometriedorf und wie viele Fahrgäste können höchstens in Algebra-Dorf aussteigen?

     

    Mit etwas Glück kann unsere Schule gewinnen und dafür ausgezeichnet werden. Eins ist jedenfalls sicher: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass diese Veranstaltung an unserer Schule stattgefunden hat. Im Gegenteil, es wird mit Sicherheit der Beginn vieler Nächte sein, die in den nächsten Jahren immer mehr Schüler*innen den Kopf rauchen lassen werden.

     

    Alina und Sina

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

     

     

  • 2018-12: Weihnachtsfeier der 5. und 6. Klassen

    Passend zu den Weihnachtsferien fand die diesjährige Weihnachtsfeier der 5. und 6. Klassen statt. Es herrschte sehr viel Harmonie, Weihnachtsstimmung und es wurden viele Weihnachtslieder von den Schüler*innen und Lehrer*innen gesungen. Die Lieder wurden vom Schlagzeug, Klavier und der Gitarre begleitet. Ein Schüler und eine Schülerin haben einzeln ein schönes Klavierstück vorgeführt. Es wurde von drei Schülern eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und es gab ein Weihnachtstheaterstück zu sehen. Dies wurde alles von den Schüler*innen im Unterricht einstudiert. Die Klasse 6a hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Jeweils zwei bis drei Schüler*innen haben in einer anderen Sprache ,,Frohe Weihnachten“ gewünscht. Zum Schluss wurde noch einmal ein gemeinsames Weihnachtslied gesungen und es wurden schöne Ferien und Frohe Weihnachten gewünscht.

     

    Melissa, Rosa, Pink, Lila

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2019-03: Die Frau, die Bremen vor dem Bundestag vertritt

    Von Gegner*innen wird sie oft unterschätzt, jedoch steckt sie voller Elan. Sarah Ryglewski – eine Frau mit Power und Selbstbewusstsein. Sie setzt sich für die Bürger Bremens und deren Interessen ein, da sie sich schon immer als Ziel gesetzt hat, etwas Großes zu bewirken. Sie tritt in die Fußstapfen ihres Vaters und ist, wie er es war, ein Mitglied der SPD.

    Dieses Jahr besuchte sie am 25.03.2019 einen Politikkurs der Q1 an unserer Schule. Sie kam nicht ohne Grund - es handelte sich hierbei um ein EU-Projekt, bei dem jedes Jahr Politiker*innen deutsche Schulen besuchen und über ihren Beruf erzählen. Dabei werden über zwei Unterrichtsstunden verschiedene Themen besprochen und die Schüler*innen können währenddessen Fragen stellen.

    Bis zu diesem Punkt, an dem sie jetzt angelangt ist, musste Sarah Ryglewski einige Hürden überwinden. Bremen verdankt sie ihren Beruf. Eigentlich ging sie nach der Schulzeit davon aus, dass sie in Köln Politikwissenschaften studieren wird, doch dort bekam sie leider keinen Platz. Sie hatte sich nur bei dieser Universität beworben, weil sie davon ausging, dass sie dort einen Platz bekommen würde. Das stellte sich jedoch als ein größeres Problem dar – wo sollte sie nun studieren? Bremen war ihre letzte Hoffnung, dies ist auch ein Grund, warum sie Bremen im Bundestag vertritt. Sie legte den Schüler*innen deswegen sehr nahe, sich bei mehreren Universitäten zu bewerben.

    Die Themen des Gesprächs befassten sich hauptsächlich mit aktuellen Problemen, wie Artikel 13 (bzw. 17), Donald Trump, Klimawandel und -schutz und Diesel-, Atom-, und Kohleverbrauch. Die Schüler haben alle fleißig Fragen gestellt, da das Mitarbeiten und Fragenstellen auch einen Teil ihrer Noten ausmachte.

    Trotz mehrerer Beleidigungen und Drohungen, die Sarah Ryglewski als Politikerin leider immer wieder erhält, bleibt sie stark, lässt sich nicht unterkriegen und wird deshalb auch weiterhin für Bremen kämpfen.

     

    Alina und Sina

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2019-03: Messe für Huchtinger Freizeitangebote

    Die Messe, welche am 25.März in der Aula des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums stattfand, stellte Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Huchting vor. Zugleich sollte Lehrkräften, die nicht in Huchting wohnen, gezeigt werden, was dieser Stadtteil anbietet. Um es anschaulich zu präsentieren, hatte jede Einrichtung einen eigenen Stand mit individuellen Experimenten und Spielen für die Schüler*innen.

    Der Organisator der Messe war Herr Spatzek, Jahrgangsleiter am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. Der Aufbau begann um 8:00 Uhr, die Messe selbst wurde um 10:00 Uhr eröffnet. Beteiligt waren 15 Stände folgender Institutionen: Mädchentreff, Stadtteilfarm, Brise (Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung), Umweltbildung, Tennisverein-Süd, A&Ö (Arbeit und Ökologie), Akzeptierende Jugendarbeit, Aktion Hilfe für Kinder (Hood Training), Deutsche AIDS-Hilfe, TuS Huchting, Kulturwerkstatt, Jugendfreizeitheim Huchting und Quartierbildungszentrum Robinsbalje. Sie boten Stationen wie z.B. Seilspringen, Boxen, Glücksrad drehen, Parcours und Tennis an.

    Das Catering an dem Tag hat die 8b des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums übernommen. Für die Technik war die Ton-und-Technik AG zuständig. Die Informationsveranstaltung endete um 14:00 Uhr.

     

    Morsal, Christina, Canel und Honia

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2019-04: Alexander-von-Humboldt räumt auf

    Die Sauberkeit der Schule ist sehr wichtig, weil wir sie fast jeden Tag besuchen und uns in ihr aufhalten. Die Schule hat zwar professionelle Reinigungskräfte, jedoch kann man in einer beschränkten Zeit nicht alles sauber machen. Deshalb gibt es unseren Frühjahrsputz unter dem Motto „Alexander-von-Humboldt räumt auf“, der immer im Anschluss an die Nulltagefeier stattfindet. Dies ist ein Tag, an dem die Schüler*innen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums gemeinsam das Gebäude putzen und aufräumen

    Viele Schüler*innen sind am letzten Schultag vor den Osterferien davon genervt und reden darüber, dass sie jetzt lieber zu Hause wären. Die meisten realisieren leider nicht, dass solche Aktivitäten sehr gut sind, damit die Schüler*innen sich besser verstehen. Man darf auch nicht immer egoistisch denken. Für die Lehrer*innen ist die Schule auch ihr Arbeitsplatz, für den sie sich früher in der Schule und im Studium angestrengt haben.

    So negativ die Haltung einiger Schüler*innen auch scheinen mag, die meisten, die wir befragt haben, finden „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ gar nicht so schlecht. Mit Musik den Klassenraum gemeinsam zu putzen, finden viele dann doch toll, vor allem, weil es auch nötig ist. Eine befragte Person erwähnt, dass man danach auch die Putzkräfte besser verstehen kann. Diese haben es nämlich nicht leicht. Wenn die Schüler*innen auch mal selber putzen, ist die Erfahrung auch eine Erinnerung dafür, dass man seine Schule sauber halten sollte.

    Zu Hause hat man auch seine Pflichten und Rechte, genau wie in der Schule. Die meisten kennen es – das Aufräumen vom eigenen Zimmer. Dies wird oft von den Eltern als Pflicht vorgegeben, weil es selbstverständlich ist, dass das Kind seinen eigenen Dreck beseitigen sollte. Das heißt, dass viele Schüler*innen schon mit dem Aufräumen vertraut sind.

    Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ist vor fünf Jahren entstanden. Der Grund dafür ist, dass die Schüler*innen wegen der Nulltagefeier viel zu aufgeregt sind für den Unterricht. Diese Energie wird gebündelt in den gemeinsamen Frühjahrsputz. Das Material zum Putzen ist von „Bremen räumt auf“, einer Aktion, bei der viele Klassen auch mitmachen.

    Nach der Arbeit finden es alle definitiv besser als vorher. Das einzige Problem ist, dass die Fenster nicht geputzt werden dürfen. Eine Schülerin findet, dass wir bessere Handschuhe brauchen, weil die Handschuhe ihre Nägel zerstören. Auch Frau Giesa, welche den Tag organisiert, findet, dass es sauberer als vorher ist. Sie findet es auch gut, dass die kaputten Möbel aussortiert werden.

    Zusammenfassend ist „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ein guter Tag mit Sinn und Zweck, sowohl für die Schüler*innen als auch für die Lehrer*innen. Am Ende sind auch alle zufrieden und gehen mit einem Lächeln in die wohlverdienten Osterferien.

     

    Eren, Lennart und Mohammad

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2019-04: Der Methodentag rund ums Praktikum

    Am Freitag den 29.03.2019 fand wieder ein Methodentag an unserer Schule statt. Die Aufgabe des neunten Jahrgangs war es, die Praktikumsplätze und die erlebten Berufe den achten Klassen nahezulegen. Hierfür musste jede*r Schüler*in für ihren/seinen Betrieb ein passendes Plakat erstellen. Zur Übersichtlichkeit wurden die Schüler*innen auf vier Räume mit je einem Fachbereich verteilt. Raum A 104 stand für das „Gesundheitswesen“, A 211 für „Bau und Mechanik“, „Kreativität“ wurde im Raum A307 behandelt und der Raum A 109 repräsentierte die Themengebiete „Erziehung“ und „Informatik“.

    Ablauf des Tages

    Am Methodentag hatte man in den ersten beiden Stunden Zeit zur Vorbereitung. Diese konnte man nutzen, um z.B. das Plakat zu beenden oder, wie der Name es verrät, um sich vorzubereiten. Falls man mit dem Plakat schon fertig war und die Vorbereitungen bereits getroffen waren, hatte man die Möglichkeit, sich zu unterhalten oder einfach zu entspannen.

    Darauf folgten die dritte und vierte Stunde, die eigentliche Attraktion des Methodentages. Die Aufgabe der vier Klassen des achten Jahrgangs war es, durch die Räume zu gehen und die Neuntklässler*innen mit Hilfe des erhaltenen Fragebogens zu befragen. Dieser beinhaltete Fragen nach der Anzahl der Mitarbeitenden des Betriebs oder den dort angebotenen Ausbildungsberufen.

    Was hat man gelernt?

    Obwohl dieser Methodentag einen etwas anderen Ablauf hat als sonst üblich, liegt auch hier im Fokus, den Schüler*innen etwas beizubringen oder zu zeigen. In dem Falle war es das Ziel, den Schüler*innen der 8.Klassen die Möglichkeit zu geben, sich über einen Beruf und einen Betrieb zu informieren und so Ideen und Impulse für das anstehende Praktikum im kommenden Schuljahr zu bekommen. Wir Neuntklässler*innen konnten unsere Kenntnisse vertiefen und uns im Präsentieren üben.

    Tipps für die zukünftigen Neunten

    Anstatt euch zu ausführlich auf das Plakat zu beziehen, sollte ihr lieber neben den Antworten auf dem Fragebogen auch allgemeine Informationen über den Betrieb erläutern können. Eine visuelle Veranschaulichung darf natürlich nicht fehlen, allerdings kann das Interesse der Jüngeren, die häufig schnell ihren Fragebogen ausfüllen wollen, meist nur durch interaktive Erklärung und Präsentation geweckt werden.

     

    Zusammenfassend kann man also sagen, dass dieser Methodentag dem achten Jahrgang die Möglichkeit gab, ihre Fragen an die Absolventen der Praktika zu stellen. Zudem haben die Achtklässler eine Menge neuer Berufe kennengelernt, von denen sie möglicherweise früher nicht so viel hielten. Vielleicht hat der eine oder die andere ja sogar schon ungefähr eine Ahnung, wo er/sie das Praktikum absolvieren möchte. Der Methodentag war demnach eine große Hilfe und Bereicherung für die jüngeren Schüler*innen.

     

    Samira, Sascha/Alexander und Eugen

    WP -Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • 2019-04: Eine Frau, die Leben rettet

    „Bevor sie aus der Hütte ging, drehte sie sich noch einmal um und sagte „Gott segne dich“ “. Dies erzählte Claudia Herms gerührt über ein Mädchen, was sie behandeln konnte, das unter anderem an einer schweren Lungenentzündung und Malaria litt.

    Schon immer wollte sie als Kinderärztin im Ausland arbeiten, ähnlich wie ihr Opa es vor einigen Jahren in Tansania tat. Vom 1. April bis zum 14. Dezember 2007 erfüllte sich ihr Traum, als sie mit der Organisation “German Doctors“ nach Afrika, genauer gesagt nach Nairobi, reiste. Dort war sie die Langzeitärztin in einem Slum (= dicht besiedeltes Stadtviertel der unteren Bevölkerungsgruppe) namens ''Mathare'' und versorgte die Menschen mit medizinischen Mitteln, die für uns heutzutage in Deutschland selbstverständlich sind, dort jedoch eine Überlebenschance bieten. Die Aktion an sich war auf einer ehrenamtlichen Basis, als Langzeitärztin erhielt sie aber einen Betrag, der ihr selbst den Lebensunterhalt sicherte.

    Auf dem Plan stand außerdem ein komplettes Ernährungsprogramm, da der Großteil der Menschen dort an Hungersnot und starkem Untergewicht leidet. Auch die Ärzte mussten unter schlechten Bedingungen wie wenig Nahrung und dreckigem Wasser zurecht kommen. „Trotzdem war es ein tolles Gefühl, die jungen Menschen nach dem Prozess stabil und fast normalgewichtig wiederzusehen“, erzählte sie mit erfreuter und zufriedener Stimme.

    Sie sagte, dass man nach einer gewissen Zeit schon sofort erkennen konnte, um welche Erkrankung es sich handelt, als die Patienten den Raum betraten. Beispielsweise HIV-infizierte Personen seien sofort erkennbar gewesen, gerade weil die Krankheit dort sehr häufig ist. Doch sie behandelte nicht nur schwere Erkrankungen wie Aids oder Tuberkulose, es waren oft die gut behandelbaren Krankheiten, die vor Ort dramatische Folgen haben können, wie eine Lungenentzündung oder Magen-Darm-Infekte.

    Für die Behandlung mussten die Menschen aufgrund von Spenden zwar nichts bezahlen, jedoch waren es für manche kilometerweite Wege zur Station. Zwei Kinder kamen zu spät und starben bedauernswerterweise vor den Augen Claudias. Doch im Allgemeinen betrachtet ist die Anzahl der Kinder, die es nicht geschafft haben, im Gegensatz zu der, die sie erfolgreich behandeln konnte, sehr gering.

    Zur Zeit arbeitet sie in einem Krankenhaus in Hannover auf der Frühchenstation, denn auch heute noch steht bei der 40jährigen Frau auf dem Plan, Menschen zu helfen und die jeweiligen Krankheiten so gut wie es geht zu bekämpfen. Sie selbst hat zwei junge Kinder, denen sie mit viel Wissen sofort beistehen kann, wenn sie mal krank sind.

    Auf die Frage, ob sie die Reise bereut, reagierte sie eindeutig. Bereuen tut sie gar nichts, denn es war eine rührende, spannende und erfolgreiche Erfahrung, an die sie sich noch heute sehr stolz zurückerinnert. Schließlich konnte sie armen Menschen jeden Alters, doch besonders Kindern, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, helfen und dafür sorgen, dass sie von tödlichen Infektionen befreit wurden. Außerdem sorgt die Organisation dafür, dass die Hilfe langfristig vor Ort bleibt, indem sie den Betrieb in Projekten mit einheimischen Pflegekräften durch Präventivmaßnahmen wie beispielsweise Hygieneschulungen am Laufen halten. Abschließend kann man also sagen, dass Claudia einem Teil von jährlich circa 340 Menschen angehört, die sich dafür entschieden haben, Menschen in Not zu helfen und dadurch langfristig Leben zu retten.

     

    Sina Peetz, 9c

     

     

  • 2019-04: Flucht aus Litauen

    Als ich vergangene Woche meine Großtante 2. Grades, Herta Kedzieski (geborene Bronnemann), 93 Jahre alt, interviewt habe und ihr dabei einige Fragen bezüglich ihrer Flucht aus Litauen im 2. Weltkrieg gestellt habe, erzählte sie mir Erstaunliches. Als ich sie angerufen habe und ihr erzählt hatte, dass ich sie interviewen wollen würde, fand sie das wunderbar und beantwortete mir meine Fragen mit einer schönen Geschichte. Als ich sie fragte, wie alt sie bei der Flucht gewesen sei, meinte sie, dass sie 14 Jahre jung war und eigentlich nicht fliehen wollte, da sie zuhause einen Bauernhof hatten und dort alles für sie perfekt war. Doch ihre Eltern drängten sie, da sie Angst vor der russischen Armee hatten. Sie wollte nun mal bei ihren Freunden bleiben, doch als diese auch aus Litauen flohen, gestand sie sich ein, dass es wohl das beste wäre, auch zu gehen. Sie erzählte mir, dass ihr Bruder beim Packen fast alle seine Anziehsachen mitnehmen wollte, was natürlich nicht ging. Sie fand es auch schwer, sich von ihren Sachen zu trennen, aber sie hatte nicht so viel, was ihr das Packen erleichterte, meinte sie zu mir.

     

    Ich fing mit der nächsten Frage an und sie fand es schön, dass sie jemand noch in ihrem hohen Alter interviewt, sagte sie mir, bevor ich die Frage stellen konnte. Ich fragte was das schlimmste Erlebnis sei, welches sie auf der Flucht erlebt habe. Sie musste kurz schlucken, bevor sie mir die Geschichte erzählte, das konnte man hören. Sie erzählte, dass sie mit der Wilhelm Gustloff, dem größten Schiff, welches damals existierte, fliehen wollte. Doch ihrer Mutter ging es nicht gut und sie machte sich mit einer Freundin, die mit ihrer Familie geflohen war, auf den Weg, ein wenig Essen zu finden. Sie fanden ein paar Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln, sagte sie, und dann trafen sie auf eine kleine Soldatengruppe aus sechs Mann, welche gerade Pause machten. Fünf von ihnen haben geschlafen oder es probiert, während die sechste Person einem laut seiner Aussage vier Tage totem Pferd das Fleisch abschnitt. Es roch vergammelt und einfach nur widerlich, als er es in den Kochtopf warf, stank es noch schlimmer, meinte Herta. Sie bat dem jungen Soldaten eine Zwiebel an, damit das Essen nicht so schlimm roch, die anderen Soldaten bekamen allerdings nicht mal mit, dass ihr Kamerad etwas probierte zu kochen. Doch als der Soldat die Zwiebel dankend entgegen nahm, sie kleinschnitt und ihn den Kochtopf warf, roch es so lecker, als ob man grade einen Schmorbraten oder ähnliches kochen würde. Die Soldaten wurden alle magisch wach und probierten die Freundin von Herta und sie zu überreden zum Essen zu bleiben, doch da sie wusste, dass dort vergammeltes Pferdefleisch drin war, hatten die beiden abgelehnt. Später mussten sie und ihre Freundin sich übergeben, erzählte mir Herta. Ich fand die Geschichte faszinierend.

     

    Ich fing mit der nächsten Frage an. Hast du jemanden oder etwas Wertvolles im Krieg verloren, fragte ich Herta. Einen Moment Stille, sie sagte, sie müsse nachdenken, da sie so vieles verloren hatte. Sie erzählte mir von ihrem Onkel und seinem Sohn, welche bei der Flucht aus Litauen einfach nicht mehr konnten und auch nicht mehr wollten. Sie sagten ihrer Familie, dass sie, sobald der Krieg vorbei sei, sich in Litauen wieder treffen wollen. Sie traten die Heimkehr an, doch weder Herta noch sonst jemand hatte jemals wieder etwas von ihnen gehört. Herta meinte zu mir, dass sie persönlich daran glaubt, dass beide in ein Arbeitslager kam und entweder dort gestorben sind oder neue Namen bekommen haben. Ich hatte Gänsehaut. Ich fand es gruselig, dass man damals nicht mal dem Nachbarsland trauen konnte. Sie sagte zu mir, dass die Geschichte ziemlich schlimm war und ich jetzt eine aufheiternde Geschichte hören solle.

     

    Ich war gespannt. Was könnte zur Kriegszeit Aufheiterndes passiert sein? Sie erzählte mir von Walther Auerbach, 23 Jahre jung, welchen sie im Flüchtlingsheim kennengelernt hatte. Ein deutscher Flieger, welcher mit seinen zwei Freunden zu Besuch vorbei kam. Sie meinte, dass er sich direkt in sie verguckt haben soll. Er verbrachte den restlichen Abend mit ihr und sagte ihr am Ende, dass sie am nächsten Nachmittag beim Deich in den Himmel schauen soll, er würde dort nur für sie und ihre Freunde ein paar Kunststücke mit seinen Freunden fliegen. Sie dachte, er würde bloß irgendwas erzählen, um sich bei ihr einzuschmeicheln. Doch als sie am nächsten Nachmittag mit ihren Freundinnen auf dem Deich Akrobatik-Sport trieb, hörte sie Flugzeuge herbeifliegen. Sie sah drei deutsche Kampfflugzeuge, die Loopings und andere Kunststücke verübten, sie fand es wunderschön und hätte nicht gedacht, dass er einhält, was er verspracht.

     

    Ich fragte sie, ob es einen Moment gab, den sie nicht vergessen könne und sie antwortete wie aus der Pistole geschossen ,,Ja und wie“. Sie meinte, dass es das größte Glück war, welches sie je erlebt habe, ironischerweise war dies im Unglück. Sie fragte mich, ob ich mich noch an die Geschichte mit der Wilhelm Gustloff erinnere, was ich bejahte. Sie sagte, dass sie eigentlich an dem Tag wo sie nach Essen mit ihrer Freundin suchte, mit dem Schiff fliehen sollten, doch ihrer Mutter ging es nun einmal zu schlecht. Sie war traurig, dass sie nun eine weitere Woche warten mussten, bis das Schiff sie abholen würde, doch ca. 24 Stunden später war sie extrem glücklich, dass sie das Schiff verpassten. Die Wilhelm Gustloff, das größte Lazarettschiff der Welt, wurde an dem Tag von einem U-Boot getroffen und sank darauf hin auf den Meeresboden. Dies war die verlustreichste Schiffskatastrophe mit über 9.000 Menschen in der Geschichte. Mir stiegen die Nackenhaare auf, ich dachte, ich hätte nicht richtig zugehört. Ich war so erstaunt und gleichzeitig fassungslos, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Ich sagte zu ihr, dass es viel mehr als bloßes Glück war, welches dort im Spiel war.

     

    Heute ist Herta Kedzieski 93 Jahre alt und lebt alleine in Michigan, USA und wird täglich von ihrem Sohn Brian besucht.

     

     

     

    Lennart, Jahrgang 9

     

     

     

     

     

     

     

  • 2019-04: Treffpunkt für Jung & Alt

    Täglich, zwischen 8:00 und 20:00 Uhr, gehen um die 13.000 Menschen jeden Alters ein und aus. Sobald man es betritt, wird man von dem kalten Frost der Winterzeit befreit und fühlt sich sofort geborgen. Der große geschmückte Christbaum ragt hoch bis zur 1. Etage und schimmert im Licht. Der Geruch von Weihnachtsgebäck umfasst das ganze Gebäude. Es steht förmlich für den Stadtteil Huchting – Das Roland-Center.

    Am 2 November 1972 wurde das Einkaufszentrum, am Alten Dorfweg 30-50, eröffnet. Doch warum wurde es überhaupt "Roland-Center" genannt?

    Genaue Angaben gibt es dazu nicht, doch wahrscheinlich wurde es nach dem Roland, Heerführer und Repräsentant des Kaisers, benannt. Die Entwickler des Einkaufszentrums wollten Bremen (Huchting) vermutlich zum Ausdruck bringen, indem sie das Center nach so einer bedeutenden Person benennen.

    Es bietet den Besuchern genau hundert verschiedene Geschäfte (Das Futterhaus, Takko, Penny und Baby-Walz gehören mit dazu) verteilt auf 30.000 m², die sich über die Zeit innen geändert, bzw. komplett gewechselt haben. Nur das Reformhaus, ein Geschäft indem man umweltschonende Produkte mit natürlicher Herstellung kaufen kann, ist bis heute im Roland-Center geblieben.

    Eine Umfrage mit Besuchern besagt, dass die meisten Erwachsenen in Geschäften Lebensmittel einkaufen, während Jüngere dort meist zum Zeitvertreib sind. Die Älteren halten sich meistens nachmittags dort auf, um mit Freunden ein Kaffeekränzchen zu halten. Dafür stehen Cafés wie die "Il Mio Coffee Bar" und Bistros wie das vor kurzem eröffnete "Tenter´s Backhaus" zur Verfügung.

    Doch im Roland-Center ist für jeden was dabei. Für Leseratten gibt es auf der 2. Etage die seit 2003 eröffnete Stadtbibliothek, wo man mit einem dafür vorgesehenen Ausweis für jeweils 3 Wochen kostenlos Bücher ausleihen kann. Dort herrscht Stille die einem hilft sich in das Buch, welches man sich ausleihen will, hineinzuversetzen. Ebenfalls auf der 2. Etage befindet sich eine Anwaltskanzlei sowie das Centermanagement. Frank Trompeter, ein bedeutender Mann, ist der Manager des beliebten Roland-Centers.

    Damit die Stimmung der jeweiligen Jahreszeit auch erhalten bleibt, passt es sich sowohl innen als auch außen an. Zur Osterzeit ist es geschmückt mit frühlingshafter Deko. Wenndie Eltern bummeln wollen, können ihre Kinder beim kunterbunten Bastelprogramm teilnehmen. Das absolute Highlight in diesen Tagen ist der Besuch von ,,Hase & Glückspilz" am 31.03 von 12 bis 17 Uhr, bei dem Süßes an die Kinder verteilt wird. Während dieser Tage stehen außerdem mechanische Figuren in Form von Hasen in den Gängen, welche sehr von den jüngeren Besuchern bestaunt werden. Zur Winterzeit gibt es einen gigantischen, geschmückten Weihnachtsbaum und Lichterketten lassen die Gänge zusätzlich erhellen. Doch auch zur späteren Abendstund´ ist das Gebäude aufgrund von Lichtern, Girlanden und Leuchtfiguren auf dem Dach definitiv nicht zu übersehen. Nach Rückmeldung der Besucher sorgt die Gestaltung des Centers für einen angenehmeren Aufenthalt. Es wirkt sehr märchenhaft und hat etwas Geborgenes an sich, laut einer älteren Dame.

    Auch die Attraktionen darf man nicht verpassen. Die meisten sind je nach Jahreszeit angepasst. Für kleine Kinder gibt es in jeder Jahreszeit Bastelkurse, bei denen sie kostenlos schöne Basteleien erzielen können. Während draußen die Blätter von den Ästen fallen, klettern viele Kinder geschickt über den Kletterparcours in der Luft.

    Jeden Herbst wird dieses Gerüst aufgebaut und viele Kinder haben Spaß daran. Allein beim Anblick glitzern ihre Augen beim vergnügenden Gedanken den Parcours zu meistern.

    Der Kletterpark ist stets etwas, wo Besucher gerne stehenbleiben um zuzuschauen.

     

    Doch die größte Veranstaltungdes Roland-Centers ist und bleibt die kleine aber feine300 m² große Eislaufbahn vor dem zweiten Eingang gegenüber von Baby-Walz. Kinder schlittern über das Eis, während ihre Eltern sich an den Ständen mit Glühwein und weihnachtlichen Leckereien vergnügen. Geöffnet ist die Bahn vom 23.11-29.12.18.

    Für Kinder beträgt der Eintrittspreis 1,50€und für Erwachsene 3,00€. Schlittschuhe können ausgeliehen werden und für Anfänger stehen Fahrhilfen zur Verfügung. Für Kleinkinder, die dem Eis noch nicht gewachsen sind, steht neben der Eislaufbahn ein kleines Karussell.

    Hinter dem Einkaufzentrum befindet sich ebenfalls noch eine Bus- und Bahnstation. Sie gilt als Zentrum, ist also für so gut wie alle Busse und Bahnen die Anfangs-und Endstation. Von da aus können die Einwohner Huchtings mit der 57 oder 58 quer durch Huchting fahren. Es besteht aber auch die Möglichkeit bis nach Stuhr oder Delmenhorst zu fahren.

    Laut dem Interview mit dem Manager Herrn Trompeter zufolge, wird sich erstmal äußerlich nichts ändern. Innen jedoch, wird ein Rewe Markt den Real ersetzen. Doch Rewe ist nicht der einzige Laden der auf die Fläche des ehemaligen Reals kommen wird. Zwei weitere Abteilungen, deren Namen noch nicht genannt werden, ziehen ebenfalls ein.

    Im Allgemeinen ist das Roland-Center eine Sensation Huchtings, weil es ein Treffpunkt für jeden ist und alle willkommen sind. Es ist familienfreundlich und bietet alles, was ein perfektes Einkaufszentrum benötigt. Es ist kein stinknormaler Ort für Einkäufe, sondern aufgrund der monatlichen Neuheiten einer, bei dem einem nie langweilig wird.

    Es ist das Herz Huchtings und ein Ort der jedem gut in Erinnerung bleibt.