Einblick in den Museumstag des 9.Jahrgangs

 

Dieses Jahr besuchten wir das Schulmuseum hier in Bremen. Dort erfuhren wir, wie Schule vor ungefähr 100 Jahren aussah und konnten auch selbst Teil dieser Schulgemeinschaft werden, in dem wir selber die Schulbank drückten und so am eigenem Leib erfuhren, wie viel strenger und disziplinierter der Unterricht doch war.

Nach dem Unterricht ging es für uns in die wohlverdiente Pause mit einem Frühstück wie vor 100 Jahren. Das karge Mahl beinhaltete einfaches Graubrot, Magarine, Zucker, Salz sowie Sirup und Schmalz. Zu trinken gab es lediglich Wasser.

Anschließend lernten wir Einiges über den Einfluss Hitlers auf das Schulsystem, indem wir in einer kleinen Ausstellung in einem Nebenraum Fragen zu dem Thema auf einem Arbeitsblatt beantworteten.

Alles in allem ist das Schulmuseum sehr sehenswert und wir freuen uns schon auf den nächsten Museumstag!

Wissenswertes

Die Powerfrau

 

 

Wieder einmal neigt sich das Schuljahr dem Ende zu und die Ferien stehen vor der sprichwörtlichen Tür. Doch wenn wir alle wieder aus den Ferien zurückkommen, wird sich einiges verändert haben. Es wird uns nämlich jemand verlassen:

 

Frau Büsing

 

 

 

10 Jahre lang arbeitete sie hier an unserer Schule. Sowohl als Lehrerin als auch als Mittelstufenleiterin war sie tätig. Besonders gefielen ihr Ausflüge, Klassenfahrten und größere Projekte, bei denen man die Schüler und Schülerinnen in ganz anderen Situationen kennenlernen konnte. Das erklärt auch, warum sie der Meinung ist, dass unsere Schule ein Gymnasium mit Herz ist. „Die Menschen beziehungsweise Schüler und Schülerinnen werden bei uns nicht nach Noten behandelt, sondern nach ihrer Art und Weise.“ Genau deswegen sei sie auf diese Schule stolz.

 

 

 

Der Grund für ihren Arbeitsplatzwechsel ist also nicht unsere Schule, sondern das allgemeine Zusammenarbeiten in Bremen zwischen Schule und Politik. Aber auch das private Leben spielte dabei eine Rolle: „Ich fühle mich wie eine unrenovierte Wohnung, die mal eine Erneuerung braucht“. Die Entscheidung fiel ihr zwar schwer, aber sie hofft, dass es die richtige ist.

 

 

 

Auf der neuen Schule, der KGS in Stuhr / Brinkum, werde sie aber auch einiges vermissen: Unter anderem ihren Schulweg mit dem Fahrrad, die Zusammenarbeit mit Frau Graf und Frau Giesa und allgemein der Arbeit mit der Schulleitung. Aber auch Kleinigkeiten wie Geschichten jüngerer Schüler und Schülerinnen, mit denen sie auf der anderen Schule weniger in Kontakt sein wird, werde sie vermissen. Natürlich gebe es auch einige gute positive Gründe. Sie freue sich auf das Unterrichten, was jetzt mehr werde, und dass sie weniger mit Sorgen und Problemen zu kämpfen haben werde.

 

 

 

Da Frau Graf ihre Freundin ist und langjährige Co-Klassenlehrerin war, haben wir sie nach ihrer Sicht der Situation gefragt. Sie sagte, sie sei todtraurig und total unglücklich darüber. Ihr habe alles an der Arbeit mit Frau Büsing gefallen, deshalb falle ihr der Abschied so schwer.

 

 

 

Natürlich haben wir auch einige Kolleg*innen von Frau Büsing gefragt, in welchen Worten sie sie beschreiben würden. Neben den Standardantworten wie freundlich, kreativ und immer ein Ohr für Kollegen, wurden auch ein paar sehr interessante Begriffe genannt. Hier ist eine Auswahl der Besten:

 

 

 

Querdenkerin, extrem kreativ, Krisenmanagerin, schlagfertig, Feuerwehr, humorvoll,

 

Powerfrau, selbstironisch, worterfinderisch und furchtlos!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tessa, Jannik und Luca

 

WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

 

 

 

 

2018-06: Verabschiedung und Schuljahresende

 Am letzten Schultag des Schuljahres 2017/18 wurden gleich mehrere Kolleg*innen verabschiedet.

 

Frau Ruberg und Frau Elias haben ihr Referendariat bei uns beendet und haben jeweils eine Stelle in Niedersachsen angenommen. Herr Galetzka war ein Jahr abgeordnet und geht nun wieder nach Vegesack. Frau Büsing wird ab dem kommenden Schuljahr eine Leitungsfunktion in Stuhr übernehmen und Herr Lübke geht als kommissarische Leitung an die Oberschule am Leibnizplatz.

 

 Wir wünschen alles Gute für die neuen Aufgaben!

 

 

 Allen Schüler*innen wünschen wir schöne Sommerferien!

 

 

2018-06: Verabschiedung der Abiturient*innen 2018

 

 

2018-06: Eindrücke von der Fahrten- und Projektwoche

 

 

2018-06: Besuch eines Zeitzeugen

 

Tod, wo andere Urlaub machen

 

Die eigene Familie hinter sich lassen, Freunde nie wieder sehen, keine Möglichkeit sich von den Liebsten zu verabschieden, der Sprung in eine unbekannte Zukunft: Wenn ein Leben in Freiheit nicht möglich ist, da man in einem Land lebt, welches sein Volk einsperrt, dann scheint Flucht die einzige Möglichkeit zu sein. Doch was bedeutet es, zu flüchten? Wieso muss ein Mensch zunächst nach Bulgarien, um über Griechenland in die Bundesrepublik Deutschland zu gelangen – insbesondere, wenn man bedenkt, dass dieser Mensch in Leipzig lebt? Leipzig aber liegt zu diesem Zeitpunkt in der DDR...

 

Was passiert, wenn ein junger Mensch beim Fluchtversuch angeschossen wird?

 

Alle diese und mehr Fragen durfte die E-Phase des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums einem Zeitzeugen zur DDR-Geschichte stellen. Am 25.6.2018 war Thomas von Grumbkow, ehemals Thomas Müller, zu Besuch an unserem Gymnasium. Er versuchte einst über Bulgarien zu fliehen, um in Freiheit leben zu dürfen. Sein Fluchtversuch misslang, stattdessen folgten mehrere Monate Krankenhausaufenthalt und ein amputiertes Bein.

 

An dieser Stelle ein erneutes Danke, da er unseren Schüler*innen diesen Teil der Geschichte etwas näher bringen konnte.

 

 

Unser Standort in Bremen

Sekretariat der Mittelstufe

Andrea Meier

Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Marion Hiller

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

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