Alexander-von-Humboldt räumt auf

  • Am 12.04.2018 war der Tag, an dem die Abiturienten unserer Schule den letzten Tag Unterricht hinter sich hatten. Deshalb feierten sie die alljährliche „Nulltagefeier“, eine Veranstaltung, bei der sich die Schülerinnen und Schüler und einige ihrer Lehrerinnen und Lehrer in der Aula versammeln und Spiele gegeneinander spielen. Zu diesen Spielen zählen beispielsweise ein Bobby-Car-Rennen, ein Karaoke-Wettbewerb und ein Liegestützen-Wettkampf.

     

    Schon um 7:00 Uhr haben sich die diesjährigen Abiturienten getroffen, um mit Wasser gefüllte Becher auf den Treppen aufzustellen und Tische in den Eingangsbereich zu schieben, um ihren Besuchern den Durchgang so schwer wie möglich zu machen.

     

    Um ca. 8:15 Uhr erfolgte eine Durchsage durch die Lautsprecher und alle Schüler*innen sowie die Lehrer*innen machten sich auf den Weg in die Aula - durch das Treppenhaus, in dem schon die ersten Abiturienten warteten, um die Gesichter der Vorbeilaufenden mit Schminke zu bemalen oder um sie mit Wasserpistolen nass zu spritzen.

     

    Um ca. 9.45 Uhr endete das Spektakel, doch es wartete noch ein weiterer Teil des Tagesprograms auf alle Schüler*innen unserer Schule. Angelehnt an die Aktion „Bremen räumt auf“ fand für die gesamte Schule der ebenfalls alljährliche Aufräumtag „Alexander – von – Humboldt räumt auf“ statt. Der gesamte 5. und 6. Jahrgang sowie einzelne höhere Klassen machten sich auf den Weg in den Stadtteil, andere blieben in der Schule und auf dem Schulgelände.

    Das große Putzevent soll zu einem respektvollen und sorgfältigen Umgang mit unserer Umgebung,unseren Klassenräumen und unserem Schulgelände beitragen sowie zu einem nachhaltigen Umweltbewusstsein führen.

    Dazu wurde jeder Klassenraum aufgeräumt, Schränke wurden durchsortiert und Unnötiges oder kaputte Dinge entsorgt. Zusätzlich wurden Arbeiten auf dem ganzen Schulgelände und in den Fachräumen verteilt. Z.B. wurden im Musikbereich die Schränke ausgeräumt, wir wischten gründlich Staub, prüften die Musikinstrumente und erstellten Inventarlisten. Außerdem wurden zwei Schränke voller Noten sortiert. In den Schränken befanden sich sehr alte Lieder und sogar auch einige Notenbücher, die fast 100 Jahre alt sind, außerdem viele Sonaten, Ouvertüren und Sinfonien.

    Im Außengelände rückten ganze Klassen dem Herbstlaub zu Leibe. Säckeweise haben sie das alte Laub und abgebrochene Zweige entfernt. Auch der Schulgarten wurde aus seinem Winterschlaf geweckt, nun kann die neue Gartensaison beginnen.

    Um einzeln stehende Bäume wurden Blumenbeete angelegt. Dazu musste eine Beeteinfassung gesetzt werden, Erde vom Bauhof geholt und Blumen eingepflanzt werden. 

    Einige Klassen sind durch die Straßen um unsere Schule und den Sodenmattsee gegangen, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.

    Alle Mühen und der Fleiß haben sich gelohnt und unser Schulgelände macht nun einen saubereren, freundlicheren und einladenden Eindruck auf Besucher.

  • Die Sauberkeit der Schule ist sehr wichtig, weil wir sie fast jeden Tag besuchen und uns in ihr aufhalten. Die Schule hat zwar professionelle Reinigungskräfte, jedoch kann man in einer beschränkten Zeit nicht alles sauber machen. Deshalb gibt es unseren Frühjahrsputz unter dem Motto „Alexander-von-Humboldt räumt auf“, der immer im Anschluss an die Nulltagefeier stattfindet. Dies ist ein Tag, an dem die Schüler*innen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums gemeinsam das Gebäude putzen und aufräumen

    Viele Schüler*innen sind am letzten Schultag vor den Osterferien davon genervt und reden darüber, dass sie jetzt lieber zu Hause wären. Die meisten realisieren leider nicht, dass solche Aktivitäten sehr gut sind, damit die Schüler*innen sich besser verstehen. Man darf auch nicht immer egoistisch denken. Für die Lehrer*innen ist die Schule auch ihr Arbeitsplatz, für den sie sich früher in der Schule und im Studium angestrengt haben.

    So negativ die Haltung einiger Schüler*innen auch scheinen mag, die meisten, die wir befragt haben, finden „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ gar nicht so schlecht. Mit Musik den Klassenraum gemeinsam zu putzen, finden viele dann doch toll, vor allem, weil es auch nötig ist. Eine befragte Person erwähnt, dass man danach auch die Putzkräfte besser verstehen kann. Diese haben es nämlich nicht leicht. Wenn die Schüler*innen auch mal selber putzen, ist die Erfahrung auch eine Erinnerung dafür, dass man seine Schule sauber halten sollte.

    Zu Hause hat man auch seine Pflichten und Rechte, genau wie in der Schule. Die meisten kennen es – das Aufräumen vom eigenen Zimmer. Dies wird oft von den Eltern als Pflicht vorgegeben, weil es selbstverständlich ist, dass das Kind seinen eigenen Dreck beseitigen sollte. Das heißt, dass viele Schüler*innen schon mit dem Aufräumen vertraut sind.

    Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ist vor fünf Jahren entstanden. Der Grund dafür ist, dass die Schüler*innen wegen der Nulltagefeier viel zu aufgeregt sind für den Unterricht. Diese Energie wird gebündelt in den gemeinsamen Frühjahrsputz. Das Material zum Putzen ist von „Bremen räumt auf“, einer Aktion, bei der viele Klassen auch mitmachen.

    Nach der Arbeit finden es alle definitiv besser als vorher. Das einzige Problem ist, dass die Fenster nicht geputzt werden dürfen. Eine Schülerin findet, dass wir bessere Handschuhe brauchen, weil die Handschuhe ihre Nägel zerstören. Auch Frau Giesa, welche den Tag organisiert, findet, dass es sauberer als vorher ist. Sie findet es auch gut, dass die kaputten Möbel aussortiert werden.

    Zusammenfassend ist „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ein guter Tag mit Sinn und Zweck, sowohl für die Schüler*innen als auch für die Lehrer*innen. Am Ende sind auch alle zufrieden und gehen mit einem Lächeln in die wohlverdienten Osterferien.

     

    Eren, Lennart und Mohammad

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Schon seit einigen Jahren starten wir am letzten Schultag vor den Frühjahresferien nach der Q2-Nulltagefeier unsere große Aufräumaktion: Im Stadtteil, rund um die Schule und in den Schulgebäuden sind alle Klassen und Kurse unserer Schule beteiligt. Sie putzen, sortieren, räumen auf und übernehmen so Verantwortung für unsere Schule.

     

     

    Wir wünschen schöne, erholsame Frühjahresferien!

     

     

Sekretariat der Mittelstufe

Andrea Meier

Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Sandra Rosin

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: 0421 361-16470
Fax: 0421 361-16709
Email: 307@bildung.bremen.de

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Delfter Straße 16
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