Wir müssen uns von Frau Lingeveldt verabschieden! Sie wird ab dem kommenden Kalenderjahr in Südafrika an der DSK (Deutsche Internationale Schule Kapstadt) unterrichten. Frau Lingeveldt war vier Jahre lang an unserer Schule mit den Fächern Deutsch, DaZ und Kunst.

 

Wir wünschen ihr alles Gute!

 

 

 Am 20.12.2017 fand in unserer Schule ein Projekttag zum Thema "Nachhaltigkeit" statt, zu dem uns auch unser Bürgermeister Herr Sieling besuchte und die Schirmherrschaft übernahm. Wir nutzten natürlich die Gelegenheit, um ein kleines Interview mit ihm zu führen:

 

 

Wir: Kennen Sie das Projekt schon und haben Sie es sich schon angeguckt?

Herr Sieling: Ich habe das Projekt dadurch kennengelernt, dass ich gefragt worden bin, ob ich die Schirmherrschaft übernehme, also das Projekt unterstütze. So habe ich zum ersten Mal davon gehört. Das Thema ist natürlich sehr wichtig und deshalb habe ich auch sofort zugesagt.

  

Wir: Wie finden Sie das Projekt an sich?

Herr Sieling: Ich finde das sehr gut und wichtig, weil wir, glaube ich, in einer Zeit leben, die unser Leben, sowohl euer Leben als auch mein Leben, bestimmen wird und dass wir mit Ressourcen total vorsichtig umgehen müssen. Außerdem müssen wir auch unser Verhalten mit vielen Produkten verändern, überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, das neu zu nutzen, was zu recyclen ist und von dem ein oder anderen Kauf nochmal einen Moment Abstand zu nehmen.

 

Wir: Was erhoffen Sie sich oder was erwarten Sie von den Schülern?

Herr Sieling: Ich glaube, so ein Projekt führt dazu, dass man nochmal darüber nachdenkt. Das geht uns ja allen so. Man hat und braucht auch gewisse Dinge und hat ja auch Bedürfnisse, Wünsche. Und dann irgendwie zu lernen, wie kann das anders gehen.

Das zweite ist aber, dass es bei dem Projekt auch gut und vor allem wichtig ist, dass man so etwas wie Ressourcenkreisläufe und wirtschaftliche Kreisläufe kennenlernt und ein bisschen weiß, was auch gesellschaftlich verändert werden muss.

Ressourcenschutz ist eigentlich ganz große Politik, wo man sich engagieren muss.

  

Wir: Und wurde das Projekt auch schon an anderen Schulen in Bremen durchgeführt oder nur an unserer Schule?

Herr Sieling: Ich habe davon bisher nicht gehört. Ich weiß, dass ganz viel in Bremer Schulen über Umweltschutz, Ressourcenschutz und Klimawandel gesprochen wird, aber für dieses konkrete Projekt ist mir nicht bekannt, dass es woanders war. Ich lerne das heute hier erstmalig kennen.

 

Wir: Wissen Sie, wer auf die Idee kam, so ein Projekt zu starten?

Herr Sieling: Ich hoffe die Schule! Und das Projekt selber ist ja mit der Verbraucherzentrale und verschiedenen Organisationen voran gebracht worden.

Es gibt ja Gott sei Dank ganz viele Menschen, die sich engagieren und auch Organisationen, die sich Gedanken machen.

 

 

 

 

Am letzten Freitag bekam unsere Schule Besuch aus Finnland: 12 Schülerinnen und zwei Lehrkräfte aus unserer Partnerschule in Närpes stellten sich im Forum des A-Gebäudes vor und präsentierten unseren Neuntklässler*innen sich, ihre Schule und ihr Land.

 

Unsere Schüler*innen hörten interessiert (im kommenden Jahr dürfen sie am Austausch teilnehmen) und konzentriert (es wurde überwiegend Englisch gesprochen) zu.

 

Wir hoffen, dass die Finninnen ihre Zeit in Bremen genossen haben und freuen uns auf weitere Besuche!

 

 

 

Willst du nächstes Jahr auch beim Austausch mitmachen?“

 Nach der 1. großen Pause versammelte sich der gesamte 9. Jahrgang im Forum des A-Gebäudes zur Begrüßung der finnischen Austauschschülerinnen, die am Abend vorher Bremen erreicht hatten.

 Wir mussten kurz warten, bis es losging, aber dann ergriff Frau Woida das Wort und begrüßte die Finnen - natürlich auf Englisch! Nach ihren Worten wurde laut applaudiert und Frau Giesa hob im Anschluss die langjährige Tradition des Finnlandaustausches an unserer Schule hervor.

 Insgesamt waren jeweils 13 deutsche Schüler*innen und 13 Finninnen am diesjährigen Austausch beteiligt. Die Finninnen stellten uns in einer PowerPoint Präsentation in gut verständlicher englischer Sprache ihr zweisprachiges Dorf Närpes vor, in dem Finnisch und Schwedisch gesprochen wird. Während der Präsentation bemerkte man so einige Unterschiede zu Bremen. Zum Beispiel ist das Schulsystem dort ganz anders und die Gymnasiale Oberstufe in Närpes hat insgesamt nur 140 Schüler*innen. Die beliebtesten Sportarten sind Fußball und Eishockey. Außerdem berichteten sie uns allgemein Wissenswertes über Finnland. Bilder und Videos veranschaulichten ihren Bericht.

 Frau Woida bedankte sich nach der Präsentation bei unseren finnischen Gästen. Danach gab es noch eine Fragerunde. Die war sehr witzig, da wir uns einige Sätze auf Schwedisch und Finnisch angehört haben, nach Essensspezialitäten gefragt haben und Zungenbrecher auf Finnisch und Deutsch aufgesagt haben.

Nach ca. eineinhalb Stunden mussten wir unser Treffen beenden. Die Finninnen machten dann mit den Austauschschüler*innen unserer Schule weitere Ausflüge, da sie nur noch bis zum folgenden Montag blieben.

 Wir räumten noch den letzten Rest auf und gingen dann in die Pause, in der dieser Austausch noch ein Gesprächsthema war: „Willst du nächstes Jahr auch beim Austausch mitmachen?“

 

 

 

 

Dienstag, der 24.10.2017 - es ist wieder Zeit für den Methodentag, ein Schultag, an dem kein regulärer Unterricht stattfindet, sondern jahrgangsweise eine bestimmte Methodik eingeübt wird, die dann im regulären Unterricht vertieft wird. Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ist dies seit 2005 fester Bestandteil des Schulunterrichts. Viermal im Jahr (Sondertermine ausgenommen) findet der Methodentag statt. Die Themen sind für jede Jahrgangsstufe vorgegeben und bauen aufeinander auf. Verantwortlich dafür ist Herr Trelewsky, der auch den 8. Jahrgang leitet.

 

 

 

Das Lernen lernen

 

In einem kurzen Interview gab Herr Trelewsky einige Informationen preis, beispielsweise den Grund für die Einführung des Methodentags: Das Fachwissen allein, das die Schüler und Schülerinnen im Unterricht lernen, reiche häufig nicht aus. Es sei notwendig, dass sie auch methodische Kenntnisse erlangten, wie z.B. Lesetechniken, Notizen schreiben, Gruppenarbeit effektiv gestalten oder Präsentationen zielorientiert erarbeiten. Ein wesentlicher Bestandteil des Methodencurriculums sei zudem die Berufs- und Studienorientierung. Grundsätzlich sei es wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen das „Lernen lernen“ und selbstständiger werden.

 

 

 

Was halten die Schüler und Schülerinnen davon?

 

Die Meinung der Schüler und Schülerinnen zum Methodentag sollte natürlich auch nicht ignoriert werden. So wurden 22 Schülerinnen und Schüler gefragt, wie sinnvoll sie den Methodentag im Allgemeinen finden. Sie sollten ihn von einer Skala von 1 bis 10 bewerten. Durchschnittlich wurden Ø 3,91 Punkte angegeben. Ein Schüler gab an: „Die Themen sind den meisten bekannt, nicht unbedingt lebenswichtig und eher langweilig gestaltet“, fügte aber noch hinzu: „Manche Themen sind aber ganz nützlich“. Ein anderer Schüler fand es „ganz okay“.

 

Es gibt auch Schüler*innen, die sich über ein Wunschthema freuen würden oder auch gerne mehr draußen oder am Computer arbeiten würden.

 

Man stößt auch auf deutliche Kritik. So hört man nicht selten „unnötig“ oder „viel Unterrichtszeit geht verloren“. Ein Schüler hielt den Methodentag sogar für „unnötige Materialverschwendung“. Jedoch gibt es einen Aspekt, den die befragten Schülerinnen und Schüler herzlichst begrüßen - die fehlende Benotung.

 

 

 

Die Kritik Einzelner ändert vermutlich nichts am Konzept oder gar der Existenz des Methodentags, denn aus Sicht der Unterrichtenden zeige sich, dass diejenigen, die das Methodencurriculum von Jahrgang 5 bis zum Abitur durchlaufen hätten, methodische Kompetenz und Studierfähigkeit erlangt hätten, so Frau Huntemann, die Leiterin der Oberstufe.

 

Unser Standort in Bremen

Sekretariat der Mittelstufe

Andrea Meier

Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Marion Hiller

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: 0421 361-16470
Fax: 0421 361-16709
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
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