Willst du nächstes Jahr auch beim Austausch mitmachen?“

 Nach der 1. großen Pause versammelte sich der gesamte 9. Jahrgang im Forum des A-Gebäudes zur Begrüßung der finnischen Austauschschülerinnen, die am Abend vorher Bremen erreicht hatten.

 Wir mussten kurz warten, bis es losging, aber dann ergriff Frau Woida das Wort und begrüßte die Finnen - natürlich auf Englisch! Nach ihren Worten wurde laut applaudiert und Frau Giesa hob im Anschluss die langjährige Tradition des Finnlandaustausches an unserer Schule hervor.

 Insgesamt waren jeweils 13 deutsche Schüler*innen und 13 Finninnen am diesjährigen Austausch beteiligt. Die Finninnen stellten uns in einer PowerPoint Präsentation in gut verständlicher englischer Sprache ihr zweisprachiges Dorf Närpes vor, in dem Finnisch und Schwedisch gesprochen wird. Während der Präsentation bemerkte man so einige Unterschiede zu Bremen. Zum Beispiel ist das Schulsystem dort ganz anders und die Gymnasiale Oberstufe in Närpes hat insgesamt nur 140 Schüler*innen. Die beliebtesten Sportarten sind Fußball und Eishockey. Außerdem berichteten sie uns allgemein Wissenswertes über Finnland. Bilder und Videos veranschaulichten ihren Bericht.

 Frau Woida bedankte sich nach der Präsentation bei unseren finnischen Gästen. Danach gab es noch eine Fragerunde. Die war sehr witzig, da wir uns einige Sätze auf Schwedisch und Finnisch angehört haben, nach Essensspezialitäten gefragt haben und Zungenbrecher auf Finnisch und Deutsch aufgesagt haben.

Nach ca. eineinhalb Stunden mussten wir unser Treffen beenden. Die Finninnen machten dann mit den Austauschschüler*innen unserer Schule weitere Ausflüge, da sie nur noch bis zum folgenden Montag blieben.

 Wir räumten noch den letzten Rest auf und gingen dann in die Pause, in der dieser Austausch noch ein Gesprächsthema war: „Willst du nächstes Jahr auch beim Austausch mitmachen?“

 

 

 

 

Am letzten Freitag bekam unsere Schule Besuch aus Finnland: 12 Schülerinnen und zwei Lehrkräfte aus unserer Partnerschule in Närpes stellten sich im Forum des A-Gebäudes vor und präsentierten unseren Neuntklässler*innen sich, ihre Schule und ihr Land.

 

Unsere Schüler*innen hörten interessiert (im kommenden Jahr dürfen sie am Austausch teilnehmen) und konzentriert (es wurde überwiegend Englisch gesprochen) zu.

 

Wir hoffen, dass die Finninnen ihre Zeit in Bremen genossen haben und freuen uns auf weitere Besuche!

 

 

 

Der Schauspieler und Kabarettist Eisi Gulp war heute zu Besuch an unserer Schule. Sein zweistündiges Programm in der Aula lieferte den Auftakt zum Suchtpräventionsprojekt "Hackedicht - Schultour der Knappschaft", welches der diesjährige 9. Jahrgang durchläuft.

 

 

Wortreich und mit vollem Einsatz verdeutlichte er beim Spielen und im Gespräch mit dem Publikum, welche Gefahren in legalen und illegalen Suchtmitteln stecken und wie wichtig ein bewusster Umgang mit ihnen ist. Am Ende gab es viel Applaus von den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs.

Einen Bericht des Weser-Kuriers zu unserem Suchtpräventionsprojekt findet sich hier.

 

Dienstag, der 24.10.2017 - es ist wieder Zeit für den Methodentag, ein Schultag, an dem kein regulärer Unterricht stattfindet, sondern jahrgangsweise eine bestimmte Methodik eingeübt wird, die dann im regulären Unterricht vertieft wird. Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ist dies seit 2005 fester Bestandteil des Schulunterrichts. Viermal im Jahr (Sondertermine ausgenommen) findet der Methodentag statt. Die Themen sind für jede Jahrgangsstufe vorgegeben und bauen aufeinander auf. Verantwortlich dafür ist Herr Trelewsky, der auch den 8. Jahrgang leitet.

 

 

 

Das Lernen lernen

 

In einem kurzen Interview gab Herr Trelewsky einige Informationen preis, beispielsweise den Grund für die Einführung des Methodentags: Das Fachwissen allein, das die Schüler und Schülerinnen im Unterricht lernen, reiche häufig nicht aus. Es sei notwendig, dass sie auch methodische Kenntnisse erlangten, wie z.B. Lesetechniken, Notizen schreiben, Gruppenarbeit effektiv gestalten oder Präsentationen zielorientiert erarbeiten. Ein wesentlicher Bestandteil des Methodencurriculums sei zudem die Berufs- und Studienorientierung. Grundsätzlich sei es wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen das „Lernen lernen“ und selbstständiger werden.

 

 

 

Was halten die Schüler und Schülerinnen davon?

 

Die Meinung der Schüler und Schülerinnen zum Methodentag sollte natürlich auch nicht ignoriert werden. So wurden 22 Schülerinnen und Schüler gefragt, wie sinnvoll sie den Methodentag im Allgemeinen finden. Sie sollten ihn von einer Skala von 1 bis 10 bewerten. Durchschnittlich wurden Ø 3,91 Punkte angegeben. Ein Schüler gab an: „Die Themen sind den meisten bekannt, nicht unbedingt lebenswichtig und eher langweilig gestaltet“, fügte aber noch hinzu: „Manche Themen sind aber ganz nützlich“. Ein anderer Schüler fand es „ganz okay“.

 

Es gibt auch Schüler*innen, die sich über ein Wunschthema freuen würden oder auch gerne mehr draußen oder am Computer arbeiten würden.

 

Man stößt auch auf deutliche Kritik. So hört man nicht selten „unnötig“ oder „viel Unterrichtszeit geht verloren“. Ein Schüler hielt den Methodentag sogar für „unnötige Materialverschwendung“. Jedoch gibt es einen Aspekt, den die befragten Schülerinnen und Schüler herzlichst begrüßen - die fehlende Benotung.

 

 

 

Die Kritik Einzelner ändert vermutlich nichts am Konzept oder gar der Existenz des Methodentags, denn aus Sicht der Unterrichtenden zeige sich, dass diejenigen, die das Methodencurriculum von Jahrgang 5 bis zum Abitur durchlaufen hätten, methodische Kompetenz und Studierfähigkeit erlangt hätten, so Frau Huntemann, die Leiterin der Oberstufe.

 

Am 12.09.2017 ist es soweit! Die Schüler der Q1 des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums treffen heute erste Vorbereitungen für ihr „P5“ - Projekt.

Aber was genau ist dieses unter der Schülerschaft als „P5“ bekannte Projekt? Die Schüler*innen kombinieren zwei Fächer aus ihrem Profil und erarbeiten in Kleingruppen ein Produkt. Zum Beispiel können sie im LK Englisch und dem GK Darstellendes Spiel ein Theaterstück auf Englisch erstellen. Dieses Produkt wird als Abiturleistung gewertet und in die spätere Abiturnote einberechnet.

In diesem Jahr läuft die Projektphase vom 12.09.2017 bis zum 10.01.2018. Klingt nach einer Menge Zeit!

Unser Standort in Bremen

Sekretariat der Mittelstufe

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Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

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28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Marion Hiller

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: 0421 361-16470
Fax: 0421 361-16709
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