Am 07. Juni 2018 fand der 4. Methodentag dieses Schuljahres statt.

„Oh nein, müssen wir so etwas Unnötiges wieder machen? Ich habe mich noch nicht einmal vom letzten Methodentag erholt.“ Oder: „Na endlich mal wieder ein Methodentag! Kein regulärer Unterricht und keine Benotung.“ So oder so ähnlich könnten die Reaktionen dazu aussehen.

 

 Was ist der Methodentag?

Der Methodentag findet vom 5. Jahrgang bis zur Q1 viermal jährlich statt.

An diesen Tagen werden ganztägig bestimmte Themen unterrichtet. Solche Themen können beispielsweise verschiedene Kompetenzen wie Lesetechniken und Zeitplanung sein. Aber auch an die Berufsorientierung wird an den Methodentagen gedacht. Die Themen werden nach einem festen Plan unterrichtet.

 Dieser Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Methodentag des 9. Jahrgangs.

 

Der Methodentag im 9. Jahrgang

Hat man vor, später einem Beruf nachzugehen, so kommt man kaum daran vorbei, sich mit Bewerbungen zu beschäftigen. Die Schüler des 9. Jahrgangs lernten an diesem Tag einen bestimmten Teil der Bewerbung näher kennen – das Bewerbungsgespräch. Das ist der dritte Methodentag zum Thema Berufsorientierung im 9. Jahrgang

 In einem Bewerbungsgespräch wird der/die Bewerber*in auf fachliche Qualifikationen und soziale Kompetenzen geprüft. Das Gespräch soll zeigen, ob der/die Bewerber*in die Anforderungen des Unternehmens erfüllt und sich gut integrieren kann. Das Unternehmen achtet sehr genau darauf, denn eine Ausbildung kostet viel Zeit und Geld.

 Die Schüler*innen lernten, was sie als Bewerber*innen zu tun haben. Ihnen wurde u.a. gezeigt, wie sie sich in diesen Situationen verhalten, was sie vorbereiten und worauf sie besonders achten sollten. Eine sorgfältige Auswahl der Kleidung, die sie zum Bewerbungsgespräch tragen, ist hierbei nicht unwichtig. Sie sollte seriös, aber nicht zu distanziert wirken und zur beruflichen Situation passen. Einige Schüler*innen nahmen es sehr ernst und zogen sich für den Tag außerordentlich schick an.

 Ablauf des Tages

Erstmal besprach die gesamte Klasse die wichtigsten Verhaltensregeln während eines Bewerbungsgesprächs, von Dingen die man auf keinen Fall tun sollte, bis zu dringend empfohlenen Tipps

Danach arbeiteten Schüler*innen in Gruppen - zu für das Bewerbungsgespräch relevanten - Themen und tauschten sich im Anschluss mit anderen Gruppen aus.

 Das war der theoretische Teil, der praktische Teil sollte jedoch genauso begutachtet werden. Aus jeder Gruppe spielte ein*e Schüler*in in einem improvisierten Bewerbungsgespräch die/den Bewerber*in. Die übrigen Gruppenmitglieder füllten währenddessen einen Beobachtungsbogen aus. Sie sollten bewerten, wie sich ihr*e Mitschüler*in im Bewerbungsgespräch anstellt. Die Lehrkraft, die in diesem Gespräch den/die Personalchef*in spielt, macht es ihm nämlich alles andere als leicht. Durch gezielte Fragen versucht er/sie den/die Bewerber*in unter Druck zu setzen und mögliche Widersprüche aufzudecken – eben wie in einem echten Bewerbungsgespräch.

 Zum Schluss gab es dann noch für jeden eine Checkliste mit Punkten, die man im Vorfeld des Bewerbungsgesprächs beachten sollte.

 Irgendeinen Beruf möchte wohl jede*r Schüler*in später einmal nachgehen. Zumindest würde der Aufenthalt in einem Gymnasium sonst nicht sehr viel Sinn machen. Daher ist es sehr hilfreich, dass Bewerbungstrainings in der Schule durchgeführt werden. Fraglich bleibt nur, wieso dieser Methodentag nicht vor dem Schülerpraktikum stattgefunden hat (auch wenn Praktikumsbewerbungen nicht so streng bewertet werden).

 

Passend zum derzeitigen Wetter findet am kommenden Donnerstag das "Sommerkonzert" in diesem Jahr statt. In der Aula werden Schüler*innen unserer Schule ihre einstudierten Stücke präsentieren sowie die Musiklehrerband spielen.

 

Wir wünschen viel Spaß!

 

 

 

 

Am kommenden Donnerstag, den 24.5., findet der Theaterabend der Q1 in diesem Schuljahr statt. Die drei DS-Kurs von Frau Exner, Frau Grziwa und Herrn Rehbein führen ihre Inszenierungen vor. Es geht um „Alexa“, um Diskriminierung und Rassismus und um Entfremdung.

 

Los geht’s um 18:30 Uhr, der Eintritt beträgt 1,50€ für Schüler*innen und 3€ für Erwachsene.

 

Am Freitag findet die zweite Aufführung statt, diese ist für den gesamten Q1-Jahrgang vorgesehen.

 

 

 

Wir wünschen viel Spaß!

 

 

 

Der Uni-Tag ist ein wichtiger Tag für die Schüler*innen der Q1.

 

Doch was genau tut man an diesem Tag und wie ist die Meinung der Schüler*innen und der Lehrer*innen zu diesem Tag? Wir versuchten, auf diese beiden Fragen eine Antwort zu finden.

 

Dazu führten wir ein Interview mit Herrn Trelewsky, der für die Studien- und Berufsorientierung an unserer Schule zuständig ist.

 

Unsere erste Frage war, welche Universität die Q1 denn besucht hat, und wir erfuhren, dass es an die Universität Bremen ging.

 

Frage Nummer zwei lautete, wie lange es den Uni-Tag denn schon gebe. Daraufhin meinte Herr Trelewsky, dass er es nicht zu 100 Prozent wisse, aber er vermutet, dass es den Tag schon mindestens zehn Jahre gebe.

 

Dann wollten wir wissen, warum dieser Tag überhaupt existiert. Herr Trelewsky erzählte uns, dass der Tag dafür da sei, um den Schüler*innen einen Einblick in die Uni-Welt zu ermöglichen. Viele wüssten auch ein Jahr vor dem Abitur noch nicht, was sie nach der Schule machen wollen. Sie hätten an diesem Tag die Möglichkeit, in Studiengänge hereinzuschauen und sich einen Überblick über das Studienangebot zu verschaffen.

 

Was er selbst von diesem Tag halte, wollten wir abschließend von ihm wissen. Er sagte uns, dass er sehr begeistert von dem Tag sei und er ihn für eine sinnvolle Aktion für die Q1 Schüler*innen halte.

 

Dann suchten wir einen Q1- Schüler, der dazu bereit war, sich unseren Fragen zu stellen, und schon sehr bald fanden wir einen. Unsere Fragen an ihn beantwortete er wie folgt:

 

"Mir persönlich hat es gut gefallen. Wir waren bei der Uni Bremen und wir haben, nachdem wir begrüßt wurden, einen Zettel bekommen, auf dem Fragen standen, wie z.B. welche Voraussetzungen man brauche, um studieren zu können. Ich fand den Tag sehr sinnvoll, weil man sich schon mal ein Bild davon machen konnte, wie es später beim Studieren aussehen könnte. Es konnten sich die Schüler*innen, die schon wissen, was sie studieren wollen, genauer darüber informieren, wie ihr zukünftiges Studium aussehen wird. Ich finde jedoch, dass die Schule diesen Tag anders organisieren sollte, weil alle zur Uni gehen mussten, obwohl sie keine Lust hatten oder später gar nicht studieren wollen. Ich jedoch würde diesen Tag nochmal freiwillig machen."

 

Wir bedanken uns bei dem Schüler und bei Herrn Trelewsky, die ihre Pause für die Gespräche zur Verfügung gestellt haben.

 

 

 

Am 12.04.2018 war der Tag, an dem die Abiturienten unserer Schule den letzten Tag Unterricht hinter sich hatten. Deshalb feierten sie die alljährliche „Nulltagefeier“, eine Veranstaltung, bei der sich die Schülerinnen und Schüler und einige ihrer Lehrerinnen und Lehrer in der Aula versammeln und Spiele gegeneinander spielen. Zu diesen Spielen zählen beispielsweise ein Bobby-Car-Rennen, ein Karaoke-Wettbewerb und ein Liegestützen-Wettkampf.

 

Schon um 7:00 Uhr haben sich die diesjährigen Abiturienten getroffen, um mit Wasser gefüllte Becher auf den Treppen aufzustellen und Tische in den Eingangsbereich zu schieben, um ihren Besuchern den Durchgang so schwer wie möglich zu machen.

 

Um ca. 8:15 Uhr erfolgte eine Durchsage durch die Lautsprecher und alle Schüler*innen sowie die Lehrer*innen machten sich auf den Weg in die Aula - durch das Treppenhaus, in dem schon die ersten Abiturienten warteten, um die Gesichter der Vorbeilaufenden mit Schminke zu bemalen oder um sie mit Wasserpistolen nass zu spritzen.

 

Um ca. 9.45 Uhr endete das Spektakel, doch es wartete noch ein weiterer Teil des Tagesprograms auf alle Schüler*innen unserer Schule. Angelehnt an die Aktion „Bremen räumt auf“ fand für die gesamte Schule der ebenfalls alljährliche Aufräumtag „Alexander – von – Humboldt räumt auf“ statt. Der gesamte 5. und 6. Jahrgang sowie einzelne höhere Klassen machten sich auf den Weg in den Stadtteil, andere blieben in der Schule und auf dem Schulgelände.

Das große Putzevent soll zu einem respektvollen und sorgfältigen Umgang mit unserer Umgebung, unseren Klassenräumen und unserem Schulgelände beitragen sowie zu einem nachhaltigen Umweltbewusstsein führen.

Dazu wurde jeder Klassenraum aufgeräumt, Schränke wurden durchsortiert und Unnötiges oder kaputte Dinge entsorgt. Zusätzlich wurden Arbeiten auf dem ganzen Schulgelände und in den Fachräumen verteilt. Z.B. wurden im Musikbereich die Schränke ausgeräumt, wir wischten gründlich Staub, prüften die Musikinstrumente und erstellten Inventarlisten. Außerdem wurden zwei Schränke voller Noten sortiert. In den Schränken befanden sich sehr alte Lieder und sogar auch einige Notenbücher, die fast 100 Jahre alt sind, außerdem viele Sonaten, Ouvertüren und Sinfonien.

Im Außengelände rückten ganze Klassen dem Herbstlaub zu Leibe. Säckeweise haben sie das alte Laub und abgebrochene Zweige entfernt. Auch der Schulgarten wurde aus seinem Winterschlaf geweckt, nun kann die neue Gartensaison beginnen.

Um einzeln stehende Bäume wurden Blumenbeete angelegt. Dazu musste eine Beeteinfassung gesetzt werden, Erde vom Bauhof geholt und Blumen eingepflanzt werden. 

Einige Klassen sind durch die Straßen um unsere Schule und den Sodenmattsee gegangen, um achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.

Alle Mühen und der Fleiß haben sich gelohnt und unser Schulgelände macht nun einen saubereren, freundlicheren und einladenden Eindruck auf Besucher.

Unser Standort in Bremen

Sekretariat der Mittelstufe

Andrea Meier

Montag, Mittwoch und Freitag 7:45 bis 11:45 Uhr
Dienstag und Donnerstag 10:45 bis 15:45 Uhr

Telefon: 0421 361-16696
Fax: 0421 361-59620
Email: 307@bildung.bremen.de

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
Delfter Straße 16
28259 Bremen

Sekretariat der Oberstufe

Sandra Rosin

Täglich außer Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: 0421 361-16470
Fax: 0421 361-16709
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