WP-9

  • Die Oberstufe unserer Schule wird über ihre Zukunft informiert!

    Am Mittwoch, den 19.09.2018, fand eine Veranstaltung mit dem Thema Berufsorientierung in der Aula statt. Es kamen vier Wirtschaftsjunioren aus unterschiedlichen Bereichen. Die Wirtschaftsjunioren Maren Stein, Karina Pulke, Phillip Reinemann und Jan-Christian Karsten erläuterten die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Abitur, wie z.B. direkter Arbeitseinstieg, Studium und Praktika.

    Zu Beginn sprachen sie über das Auslandsjahr. Sie erklärten, dass man im Auslandsjahr über einen festgelegten Zeitraum in ein anderes Land verreist, um die Schule dort weiterzuführen oder einen Job auszuüben. Bei dem Format „Work and Travel“ hingegen sei kein fester Rückflugtermin festgelegt. Dort gehe es darum, einen Job im Ausland anzunehmen (z.B. Kellner*in), um so eine gewisse Summe an Lebensunterhalt zu verdienen für den Aufenthalt im jeweiligen Land. Als dritten Aspekt stellten sie das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) vor, welches seit der Abschaffung des Wehrdienstes (2011) bekannt ist.

    Im Anschluss veranschaulichten die Wirtschaftsjunioren das Duale Studium. Hier werden die Ausbildung und das Studium gleichzeitig gemeistert. Sie erläuterten die Vorteile sowie die Nachteile des Dualen Studiums. Die Zeiteinsparung, das kleine Ausbildungsgehalt und keine lange Umstellung zählen deutlich zu den Vorteilen, während die Doppelbelastung und der Mangel der Freizeit große Nachteile sind.

    Sie erörterten ebenfalls die Vor- und Nachteile der Ausbildung sowie des direkten Arbeitseinstieges.

    Der Vortrag endete mit wertvollen Tipps zu Bewerbungen – wichtig sei, welchen Eindruck man hinterlassen wolle.

     

     

    Canel, Christina, Morsal und Honia

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

  • Vom Mittwoch, den 22.08.2018 bis Freitag, den 24.08.2018 fand der diesjährige Bremen-Global-Championship – Wettbewerb mit dem Thema „Planet Wasser“ im Sportgarten statt. In Bremen nahmen 16 Klassen aus unterschiedlichen Schulen teil. Aus dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium waren die Klassen 9b und 9c vertreten. Jede Klasse bekam vor den Sommerferien ein Land zugeteilt, zu dem sie ein Projekt anfertigen und dies an die Organisatoren abschicken sollte. Während die Klasse 9b sich mit Spanien beschäftigte, konzentrierte sich die Klasse 9c auf Usbekistan.

    Im Sportgarten war ein Fußballturnier, welches nach Streetsoccer-Regeln gespielt wurde, Teil des Wettbewerbes. Jede Klasse hatte eine geschlechtergemischte Mannschaft, je zwei Mädchen und vier Jungs bildeten ein Team. Da es einen Fairnesspokal zu gewinnen gab, mussten die Mannschaften dies auch bei ihrer Spielweise berücksichtigen. Die Fairnesspunkte verteilten die gegnerischen Mannschaften am Ende des Spiels.

    Der Wettbewerb bestand zudem aus verschiedenen Stationen, welche man mit Wissen und Teamarbeit erledigen musste. Die Stationen hatten viel mit Wasser bzw. dem Sparen von Wasser zu tun. Am Freitag, dem Finaltag, fand die Siegerehrung statt. Dort wurden auch die besten Fußballspieler verkündet: Aus unserer Schule waren David und Colin aus der 9b dabei. Zu gewinnen gab es drei Pokale und verschiedene Ausflüge wie beispielsweise ein Besuch ins Kino.

    Der Fairnesspokal ging an das Land Usbekistan, also unsere 9c, da sie sehr rücksichtsvoll und fair gespielt haben. Das Land Israel gewann das Fußballturnier und holte sich den Fußballpokal (9g, Oberschule an der Lehmhorster Straße). Und der Gesamtsieger des Bremen Global Championships 2018 wurde das Land Spanien und damit die Klasse 9b unserer Schule! Sie überzeugte an den Stationen und erreichte beim Fußball den 2.Platz.

     Am Ende der Veranstaltung wurde eine Choreographie aufgeführt, welche von Schülerinnen der teilnehmenden Klassen an den Qualifikationstagen geprobt wurde. 

    Die 9b und 9c unserer Schule fanden den Bremen Global Championship sehr unterhaltsam und haben sich dort mehrheitlich sehr wohl gefühlt.

     

     

    Canel, Christina, Morsal und Honia

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

     

  • Am Dienstag, den 04.09.2018, fand der diesjährige Projekttag unserer Q1 statt. Dieser Tag ist der offizielle Start für das unter Schüler*innen als „P5“ bekannte Projekt der Q-Phase, welches Bestandteil des Abiturs ist und im Januar 2019 abgeschlossen wird.

    Wie jedes Jahr wurden von den Lehrer*innen Oberthemen in den verschiedenen Profilen festgelegt. Dazu können die Schüler*innen in Gruppen eigene Unterthemen aussuchen, zu denen sie ein Produkt erarbeiten. Produkte können z.B. Filme, Theateraufführungen, Modelle oder Facharbeiten sein. Ein wesentlicher Aspekt des Projekts ist die fächerübergreifende Thematik. Wir durften am Projekttag das Englischprofil, betreut von Herrn Kausche, besuchen. Dort lautet das Oberthema “Social individual challenges of the 21st centuary“.In diesem Profil können die Schüler*innen ihren Leistungskurs Englisch mit den Grundkursen Darstellendes Spiel oder Politik kombinieren, da diese beiden Fächer zum Englischprofil gehören.

    Im Januar präsentieren dann die einzelnen Gruppen ihr Produkt und müssen anschließend in einem Prüfungsgespräch das Thema, das Produkt und den Entstehungsprozess erläutern. Auf diese Weise können die Lehrer*innen sehen, ob sich alle Schüler*innen der Gruppe intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Auch wenn man als Gruppe zusammen präsentiert, wird jede*r Schüler*in einzeln bewertet.

    Dadurch, dass das Projekt eine Verbesserung der eigenen Abiturnote ermöglicht, sind die Schüler*innen jedes Jahr sehr motiviert und mit viel Konzentration bei der Arbeit.

     

     

    Aline und Sina

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

  • Wenn man älter ist und sich seine Klassenfotos anschaut, kann man sich immer wieder an die Schulzeit erinnern.
    Auch dieses Jahr besuchte der Fotograf unsere Schule vom 26. bis zum 30.10.
    Der Theaterraum wurde in ein Fotoatelier verwandelt. Allen Klassen von Jahrgang 5 bis einschließlich Q2 wurde ein Termin zugewiesen, zu dem sie als Klasse gemeinsam sowie auch einzeln fotografiert wurden.

    Es wurden Klassenbilder, Spaßbilder und Einzelbilder in unterschiedlichen Positionen geschossen. Auf dem Klassenfoto wurden die Schüler*innen nach Größe hingestellt und zusätzlich hielt der Klassenlehrer ein Schild hoch, worauf der Name der Klasse stand. Für jede*n Schüler*in wurden vor einem weißen Hintergrund Portrait- und Bewerbungsbilder sowie weitere Fotos gemacht.
    Das Besondere in diesem Jahr war, dass man Freunde- und Geschwisterbilder machen konnte. Zu diesen Bildern gab es zusätzlich Konfetti und Requisiten dazu.

    Am Ende erhielt jede*r einen persönlichen Zugangscode, um die Bilder später online zu sehen und bei Gefallen auch zu bestellen.

     

    Melissa, Lila ,Pink, Rosa

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Als am 25.10.2018 zum zweiten Mal in Folge die klaren Stimmen der Opernsänger durch die Aula des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums schallen, hören die Kinder aus den Jahrgängen 5-7 und aus umliegenden Grundschulen aufmerksam zu. Besonders gefällt ihnen, dass sie während des Stückes als Statisten einbezogen werden.

    In dem Stück ,,Cherubino mischt sich ein oder die Sache mit der Liebe“, einer Kinderoper von Wolfgang Amadeus Mozart, geht es um einen Mann, der von der Liebe nichts versteht. Er ist eifersüchtig auf seinen besten Freund, der wegen seiner Liebe zu seiner Freundin keine Aufmerksamkeit mehr für Cherubino hat. Deshalb bringt dieser mit einem Zauber die Beziehung und vieles mehr durcheinander.

    Zu sehen, was Cherubino mit diesem Zauber alles anrichtet, hat den Kindern großen Spaß bereitet. Es lohnt sich diese Oper anzuschauen, denn kein Zauberspruch auf dieser Welt kann eine wahre Liebe besiegen.

     

    Alina und Sina

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

  • Für viele Eltern ist der Elternsprechtag eine gute Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben, was das schulische Verhalten ihrer Kinder angeht. Bei vielen Schüler*innen löst der Elternsprechtag jedoch kein gutes Gefühl aus, denn manchmal führen die Gespräche mit den Lehrkräften zu Konsequenzen zu Hause.

    Der Elternsprechtag an unserer Schule ist gut durchdacht und wird von Frau Giesa sauber organisiert. Bei der Organisation stehen die Lehrkräfte im Vordergrund: Sie müssen alle Termine selbst organisieren. Wenn eine Lehrkraft eine Präferenz zu einem gewissen Raum hat, kann dieser Wunsch auch geäußert werden. Die Klassenlehrkräfte bekommen Elternbriefe, die sie anschließend an die Schüler*innen austeilen. Die Schüler*innen haben die Aufgabe, ihre Eltern nach einem Tag und einem Zeitraum zu fragen und zu klären, mit welchen Lehrkräften sie sprechen wollen. Nachdem die Eltern diese Informationen in den Brief eingetragen haben, fragen die Schüler*innen bei den gewünschten Lehrkräften nach, ob der gewünschte Termin möglich ist.

    Von Frau Giesa erfuhren wird, dass der Elternsprechtag traditionell am Buß- und Bettag statfindet, weil dieser Tag früher ein Feiertag gewesen sei. Außerdem sei November der richtige Zeitpunkt, da die ersten Klassenarbeiten geschrieben seien und die Eltern jetzt noch nachhelfen könnten, damit das Halbjahreszeugnis positiv ausfällt.

    Wir haben 60 Schüler*innen befragt, ob sie ein gutes oder eher ein schlechtes Gefühl empfinden, wenn ihre Eltern die Lehrkräfte am Elternsprechtag aufsuchen. 66% der befragten Schüler*innen sagten, dass sie eher ein schlechtes Gefühl hätten und 34% sehen dem Elternsprechtag mit einem guten Gefühl entgegen. Auf unsere Frage, welche Konsequenzen sie erwarteten, wenn sie schlechte Noten schrieben, antworteten die befragten Schüler*innen Videospiel-Verbot, Handy-Verbot und Hausarrest. Wir fragten nach, mit welchem Gefühl die Schüler*innen auf ihre Eltern warten und erfuhren, dass einige ein beklemmendes Gefühl haben, während andere uns erzählten, dass sie gar keine Bedenken hätten.

    Bei einem der Termine wirkte der Raum aufgeräumt und die Tafel war sauber. Es kam uns nicht vor wie ein Sprechtermin, so wie wir uns ihn vorstellten, sondern es war eine schöne Atmosphäre. Als wir daraufhin einige Eltern befragten, wie der Besuch gewesen sei, meinten sie, dass die Räume ein entspanntes Gefühl gaben, aufgeräumt waren und bei den meisten etwas auf dem Tisch stand (z.B. Bonbons, Orangen oder etwas Süßes). Die Raumfindung im C-Gebäude war erschwert. Zum Teil gab es Sackgassen in den Gängen. Laut den Eltern waren die Toiletten schmutzig - solche Toiletten sollte man Schüler*innen nicht zur Verfügung stellen.

    Die Eltern berichteten uns, dass sie aufgeregt und angespannt zum Elternsprechtag gekommen seien und nach den Gesprächen entspannter gewesen seien.

     

    Eren, Lennart und Mohamad

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

     

  •  

     

    Die Mitternachtsstunde schlägt und die Köpfe der Kinder sind voller Zahlen. Sie lösen begeistert die Aufgaben und haben Spaß am Rechnen.

    18 Uhr! Es ist soweit. Über 50 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 versammeln sich am 23.11.2018 an unserem Gymnasium, um zum ersten Mal an der Langen Nacht der Mathematik teilzunehmen. Ursprünglich kommt die Idee von einem Mathelehrer aus Schleswig-Holstein, doch sie verbreitete sich wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland.

    Die Hauptleitung der Veranstaltung hat Frau Janning übernommen, doch auch viele andere Lehrer*innen sind vor Ort.

    Die Zeit von 18.00 bis 23.30 Uhr wird in zwei Phasen aufgeteilt, die in der Schule absolviert werden, während die 3. Phase von den Schüler*innen alleine zu Hause erarbeitet werden muss. Pro Phase müssen die Schüler*innen 10 Aufgaben bewältigen, die von Zeit zu Zeit anspruchsvoller werden. Nach den einzelnen Phasen werden die Aufgaben verglichen und online gestellt. Doch bis dahin ist es teilweise ein recht mühsamer Weg, da sich die Aufgaben als ziemlich knifflig entpuppen. Wie gut, dass sich einige Elternteile dazu bereit erklärt haben, an diesem Abend mitzuhelfen. Dank ihnen waren die Tische im Forum bis oben hin mit Verpflegung gefüllt, wo sich die Schüler*innen und betreuende Lehrkräfte immer mal wieder stärken und neue Energie tanken konnten.

    Es ist erstaunlich, zu welchen Leistungen die Schüler*innen am späten Abend noch in der Lage sind, um zum Beispiel eine Aufgabe wie diese zu lösen:

    Aufgabe 1.2: Schulbus

    In Geometrie-Dorf steigen heute 25 Personen in den Bus mit 66 Sitzplätzen nach Algebra-Dorf ein. Bei dieser Fahrt sind Stehplätze verboten. Beim ersten Halt steigen 16 Passagiere aus und 22 ein.

    Beim zweiten Halt steigen 28 aus und 31 neue Personen ein. Bei der dritten Bushaltestelle steigen 21 aus und 8 ein.

    Wie viele Passagiere sitzen im Bus höchstens vor dem Eintreffen in Geometriedorf und wie viele Fahrgäste können höchstens in Algebra-Dorf aussteigen?

     

    Mit etwas Glück kann unsere Schule gewinnen und dafür ausgezeichnet werden. Eins ist jedenfalls sicher: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass diese Veranstaltung an unserer Schule stattgefunden hat. Im Gegenteil, es wird mit Sicherheit der Beginn vieler Nächte sein, die in den nächsten Jahren immer mehr Schüler*innen den Kopf rauchen lassen werden.

     

    Alina und Sina

    Jahrgang 9, WP-Kurs „Schülerzeitung“

     

     

     

  •  

    Im Rahmen des Wahlpflicht-Unterrichts Geographie in Jahrgang 9 haben wir am 20. November 2018 Mercedes-Benz besucht. Neben einer Werksbesichtigung haben wir auch einige Informationen zum Standort Bremen sowie den Ausbildungsmöglichkeiten erhalten. Im Vorfeld konnten wir bereits absprechen, dass wir gerne mehr zum Thema Industrie 4.0 erfahren würden. Hierbei interessierte uns speziell der Aspekt, inwiefern die Digitalisierung von Produktionsprozessen die Beschäftigungsmöglichkeiten in der Automobilbranche in Zukunft verändern wird.

    Um 8:30 Uhr wurden wir am Tor 10 von drei Auszubildenden herzlich empfangen, die mit uns die Werksbesichtigung durchführten. Zunächst wurden wir im Ausbildungszentrum auf dem Gelände im Rahmen einer PowerPoint-Präsentation darüber informiert, wie z.B. das Werk in Bremen aufgebaut ist. Dabei gingen die Auszubildenden auf die Produktpalette, die globale Reichweite, aber auch die regionale Bedeutung des Standortes ein. Außerdem gaben sie uns einen Überblick zu den Ausbildungsmöglichkeiten im Werk Bremen.

    Im Anschluss daran machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu unterschiedlichen Zielen auf dem Gelände. Beginnend im Ausbildungszentrum durchliefen wir die Schulungsbereiche der unterschiedlichen Ausbildungen (z.B. Mechatroniker/in). Dort bekamen wir Einblicke, was die Auszubildenden innerhalb der unterschiedlichen Ausbildungsgänge lernen (unter anderem Erstellung von Funktürmen aus Metall; Bedienung von Robotern per Touchpad).
    Von dort ging es zum Presswerk, dem eigentlichen Start für die Produktion des Autos. Aus den Coils (Stahlbandrollen) werden durch die Umformanlagen einzelne Bleche herausgestanzt. Einzelne Pressen können dabei mehrere Tonnen schwer sein. Die Arbeiter müssen hier mit Hörschutz arbeiten, da die Maschinen sehr laut sind.


    Die einzelnen Bleche werden dann zum „Rohbau“ weitergeleitet, wo sie im Prinzip nur von Robotern weiterverarbeitet werden. Je nach Programmierung können diese unterschiedliche Technologien ausführen: Punktschweißen, Kleben, Laserschweißen, Laserlöten und das mechanische Fügeverfahren. Viele Menschen sucht man hier vergebens.

    Schließlich besuchten wir den Montagebereich und bekamen einen Eindruck davon, welche Arbeitsschritte auch hier bis zum fertigen Auto notwendig sind.

    Zurück im Ausbildungszentrum endete die Besichtigung mit einem Abschlussgespräch und der Klärung von noch offenen Fragen.
    Festzuhalten bleibt, dass diese sehr spannende Exkursion nicht durch Theorie im Unterricht ersetzt werden kann, denn Bilder und Filme können nicht die Eindrücke (Atmosphäre) vor Ort transportieren.

     

     

  • Passend zu den Weihnachtsferien fand die diesjährige Weihnachtsfeier der 5. und 6. Klassen statt. Es herrschte sehr viel Harmonie, Weihnachtsstimmung und es wurden viele Weihnachtslieder von den Schüler*innen und Lehrer*innen gesungen. Die Lieder wurden vom Schlagzeug, Klavier und der Gitarre begleitet. Ein Schüler und eine Schülerin haben einzeln ein schönes Klavierstück vorgeführt. Es wurde von drei Schülern eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und es gab ein Weihnachtstheaterstück zu sehen. Dies wurde alles von den Schüler*innen im Unterricht einstudiert. Die Klasse 6a hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Jeweils zwei bis drei Schüler*innen haben in einer anderen Sprache ,,Frohe Weihnachten“ gewünscht. Zum Schluss wurde noch einmal ein gemeinsames Weihnachtslied gesungen und es wurden schöne Ferien und Frohe Weihnachten gewünscht.

     

    Melissa, Rosa, Pink, Lila

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Von Gegner*innen wird sie oft unterschätzt, jedoch steckt sie voller Elan. Sarah Ryglewski – eine Frau mit Power und Selbstbewusstsein. Sie setzt sich für die Bürger Bremens und deren Interessen ein, da sie sich schon immer als Ziel gesetzt hat, etwas Großes zu bewirken. Sie tritt in die Fußstapfen ihres Vaters und ist, wie er es war, ein Mitglied der SPD.

    Dieses Jahr besuchte sie am 25.03.2019 einen Politikkurs der Q1 an unserer Schule. Sie kam nicht ohne Grund - es handelte sich hierbei um ein EU-Projekt, bei dem jedes Jahr Politiker*innen deutsche Schulen besuchen und über ihren Beruf erzählen. Dabei werden über zwei Unterrichtsstunden verschiedene Themen besprochen und die Schüler*innen können währenddessen Fragen stellen.

    Bis zu diesem Punkt, an dem sie jetzt angelangt ist, musste Sarah Ryglewski einige Hürden überwinden. Bremen verdankt sie ihren Beruf. Eigentlich ging sie nach der Schulzeit davon aus, dass sie in Köln Politikwissenschaften studieren wird, doch dort bekam sie leider keinen Platz. Sie hatte sich nur bei dieser Universität beworben, weil sie davon ausging, dass sie dort einen Platz bekommen würde. Das stellte sich jedoch als ein größeres Problem dar – wo sollte sie nun studieren? Bremen war ihre letzte Hoffnung, dies ist auch ein Grund, warum sie Bremen im Bundestag vertritt. Sie legte den Schüler*innen deswegen sehr nahe, sich bei mehreren Universitäten zu bewerben.

    Die Themen des Gesprächs befassten sich hauptsächlich mit aktuellen Problemen, wie Artikel 13 (bzw. 17), Donald Trump, Klimawandel und -schutz und Diesel-, Atom-, und Kohleverbrauch. Die Schüler haben alle fleißig Fragen gestellt, da das Mitarbeiten und Fragenstellen auch einen Teil ihrer Noten ausmachte.

    Trotz mehrerer Beleidigungen und Drohungen, die Sarah Ryglewski als Politikerin leider immer wieder erhält, bleibt sie stark, lässt sich nicht unterkriegen und wird deshalb auch weiterhin für Bremen kämpfen.

     

    Alina und Sina

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Die Sauberkeit der Schule ist sehr wichtig, weil wir sie fast jeden Tag besuchen und uns in ihr aufhalten. Die Schule hat zwar professionelle Reinigungskräfte, jedoch kann man in einer beschränkten Zeit nicht alles sauber machen. Deshalb gibt es unseren Frühjahrsputz unter dem Motto „Alexander-von-Humboldt räumt auf“, der immer im Anschluss an die Nulltagefeier stattfindet. Dies ist ein Tag, an dem die Schüler*innen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums gemeinsam das Gebäude putzen und aufräumen

    Viele Schüler*innen sind am letzten Schultag vor den Osterferien davon genervt und reden darüber, dass sie jetzt lieber zu Hause wären. Die meisten realisieren leider nicht, dass solche Aktivitäten sehr gut sind, damit die Schüler*innen sich besser verstehen. Man darf auch nicht immer egoistisch denken. Für die Lehrer*innen ist die Schule auch ihr Arbeitsplatz, für den sie sich früher in der Schule und im Studium angestrengt haben.

    So negativ die Haltung einiger Schüler*innen auch scheinen mag, die meisten, die wir befragt haben, finden „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ gar nicht so schlecht. Mit Musik den Klassenraum gemeinsam zu putzen, finden viele dann doch toll, vor allem, weil es auch nötig ist. Eine befragte Person erwähnt, dass man danach auch die Putzkräfte besser verstehen kann. Diese haben es nämlich nicht leicht. Wenn die Schüler*innen auch mal selber putzen, ist die Erfahrung auch eine Erinnerung dafür, dass man seine Schule sauber halten sollte.

    Zu Hause hat man auch seine Pflichten und Rechte, genau wie in der Schule. Die meisten kennen es – das Aufräumen vom eigenen Zimmer. Dies wird oft von den Eltern als Pflicht vorgegeben, weil es selbstverständlich ist, dass das Kind seinen eigenen Dreck beseitigen sollte. Das heißt, dass viele Schüler*innen schon mit dem Aufräumen vertraut sind.

    Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ist vor fünf Jahren entstanden. Der Grund dafür ist, dass die Schüler*innen wegen der Nulltagefeier viel zu aufgeregt sind für den Unterricht. Diese Energie wird gebündelt in den gemeinsamen Frühjahrsputz. Das Material zum Putzen ist von „Bremen räumt auf“, einer Aktion, bei der viele Klassen auch mitmachen.

    Nach der Arbeit finden es alle definitiv besser als vorher. Das einzige Problem ist, dass die Fenster nicht geputzt werden dürfen. Eine Schülerin findet, dass wir bessere Handschuhe brauchen, weil die Handschuhe ihre Nägel zerstören. Auch Frau Giesa, welche den Tag organisiert, findet, dass es sauberer als vorher ist. Sie findet es auch gut, dass die kaputten Möbel aussortiert werden.

    Zusammenfassend ist „Alexander-von-Humboldt räumt auf“ ein guter Tag mit Sinn und Zweck, sowohl für die Schüler*innen als auch für die Lehrer*innen. Am Ende sind auch alle zufrieden und gehen mit einem Lächeln in die wohlverdienten Osterferien.

     

    Eren, Lennart und Mohammad

    WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Am Freitag den 29.03.2019 fand wieder ein Methodentag an unserer Schule statt. Die Aufgabe des neunten Jahrgangs war es, die Praktikumsplätze und die erlebten Berufe den achten Klassen nahezulegen. Hierfür musste jede*r Schüler*in für ihren/seinen Betrieb ein passendes Plakat erstellen. Zur Übersichtlichkeit wurden die Schüler*innen auf vier Räume mit je einem Fachbereich verteilt. Raum A 104 stand für das „Gesundheitswesen“, A 211 für „Bau und Mechanik“, „Kreativität“ wurde im Raum A307 behandelt und der Raum A 109 repräsentierte die Themengebiete „Erziehung“ und „Informatik“.

    Ablauf des Tages

    Am Methodentag hatte man in den ersten beiden Stunden Zeit zur Vorbereitung. Diese konnte man nutzen, um z.B. das Plakat zu beenden oder, wie der Name es verrät, um sich vorzubereiten. Falls man mit dem Plakat schon fertig war und die Vorbereitungen bereits getroffen waren, hatte man die Möglichkeit, sich zu unterhalten oder einfach zu entspannen.

    Darauf folgten die dritte und vierte Stunde, die eigentliche Attraktion des Methodentages. Die Aufgabe der vier Klassen des achten Jahrgangs war es, durch die Räume zu gehen und die Neuntklässler*innen mit Hilfe des erhaltenen Fragebogens zu befragen. Dieser beinhaltete Fragen nach der Anzahl der Mitarbeitenden des Betriebs oder den dort angebotenen Ausbildungsberufen.

    Was hat man gelernt?

    Obwohl dieser Methodentag einen etwas anderen Ablauf hat als sonst üblich, liegt auch hier im Fokus, den Schüler*innen etwas beizubringen oder zu zeigen. In dem Falle war es das Ziel, den Schüler*innen der 8.Klassen die Möglichkeit zu geben, sich über einen Beruf und einen Betrieb zu informieren und so Ideen und Impulse für das anstehende Praktikum im kommenden Schuljahr zu bekommen. Wir Neuntklässler*innen konnten unsere Kenntnisse vertiefen und uns im Präsentieren üben.

    Tipps für die zukünftigen Neunten

    Anstatt euch zu ausführlich auf das Plakat zu beziehen, sollte ihr lieber neben den Antworten auf dem Fragebogen auch allgemeine Informationen über den Betrieb erläutern können. Eine visuelle Veranschaulichung darf natürlich nicht fehlen, allerdings kann das Interesse der Jüngeren, die häufig schnell ihren Fragebogen ausfüllen wollen, meist nur durch interaktive Erklärung und Präsentation geweckt werden.

     

    Zusammenfassend kann man also sagen, dass dieser Methodentag dem achten Jahrgang die Möglichkeit gab, ihre Fragen an die Absolventen der Praktika zu stellen. Zudem haben die Achtklässler eine Menge neuer Berufe kennengelernt, von denen sie möglicherweise früher nicht so viel hielten. Vielleicht hat der eine oder die andere ja sogar schon ungefähr eine Ahnung, wo er/sie das Praktikum absolvieren möchte. Der Methodentag war demnach eine große Hilfe und Bereicherung für die jüngeren Schüler*innen.

     

    Samira, Sascha/Alexander und Eugen

    WP -Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

  • Überall sieht man Schüler*innen mit Zetteln in der Hand, die sich Notizen machen und andere Schüler*innen befragen. Die einzelnen Wände der Klassenräume sind mit Plakaten oder anderen Projektarbeiten geschmückt und überall ist zu hören, wie sich Personen gegenseitig befragen. Auch viele jüngere Kinder betrachten die Schule mit großen Augen und stellen dabei fleißig Fragen. Wie in jedem Jahr kommen zum Infotag Grundschulkinder zum Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, um sich ihre vielleicht zukünftige Schule anzugucken. Die 9. Klassen informieren sich über die verschiedenen Profile, von welchen sie bis zum 11.Februar eines wählen müssen.

    Die neunten Klassen haben bei den Profilen allerdings eine ziemlich schwere Wahl vor sich, denn dadurch entscheidet sich, in welchen Fächern sie die nächsten drei Jahre unterrichtet werden. Man kann aus sechs verschiedenen Profile wählen, welche jeweils einen Leistungskurs und zwei Grundkurse beinhalten. Abgesehen davon steht die Wahl eines zweiten Leistungskurses an. Eine zum Profil passende Projektarbeit soll in der Oberstufe ebenfalls erstellt und präsentiert werden.

    Die neunten Klassen sollen in einem Aufsatz ein Profil ihrer Wahl vorstellen. Dies ist auch ein Grund, weshalb sie so viele Fragen an die Schüler*innen der Oberstufe stellen.

    Aber nicht nur Schüler*innen besuchen den Infotag, sondern auch viele Eltern, welche sich um ihre Kinder kümmern, während sie das Angebot der Schule kennenlernen. Damit sie zwischendurch wieder zu Kräften kommen konnten, wird Kaffee und Kuchen verkauft.

    Auch in diesem Jahr ist der Infotag mal wieder ein voller Erfolg. Die Grundschulkinder haben ebenso wie die zukünftigen Oberstufenschüler*innen zahlreich ihre Chance genutzt, die Schule näher kennenzulernen und sich mit den Profilen vertraut zu machen. Wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder so schön werden wird!

     

     Daniel, Konstandinos und Raffael

     WP-Kurs „Schülerzeitung“, Jahrgang 9

     

     

     

  •  „Ich möchte Offizierin in der Bundeswehr werden.“ Aus diesem Grund möchte eine Schülerin das Abitur machen und informiert sich an unserem Hospitationstag über die Gymnasiale Oberstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums.